KINship Festival- LIVE: Lea Whitcher #carecity _stories*

Shownotes

Das KINship Festival zum Nachhören Die Lesung vom 13. Juni 2026 in der Photobastei Zürich: In dieser Lesung mit Lea Whitcher werden persönliche Geschichten über Care, Stadt und Zusammenleben geteilt. Die Texte machen sichtbar, wie Sorgearbeit unseren Alltag prägt und welche neuen Formen von Gemeinschaft möglich sind. Eine utopische Lesung, die zum Denken anregt und Hoffnung macht.

Hier findest du mehr über #carecity _stories*

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00:00:01: Kinradio mit Audiobeiträgen rund um Kinship.

00:00:05: Hier geht es um Verbindungen.

00:00:08: Kinradiu mit Podcastserien, Ausschnitten aus Live-Events und Deepen Talks.

00:00:14: KinRadio verbindet dich!

00:00:17: Also hallo zusammen, da schön seid ihr an diesem sonnigen Tag hier reinkommen.

00:00:23: Ich heisse Lea Witcher, meine Namen sind Sie.

00:00:26: Ich bin eine wissigehende Person mit der blauen Danzhause und einem kleinen lödeligen, wissen Summertopp.

00:00:39: Ich habe heute rote Lippenstifte und meine Haare sind so verschiedene Farben von verschiedenen Färbeexperienzen.

00:00:47: Genau!

00:00:48: Und ich arbeite in meinen Theater und beschäftige mich seit mehreren Jahren, also seit mein erstes Kind auf den Weg kam, mit Care-Arbeit, vor allem weil ich sie sehr herausfordernd finde um sie zu leisten.

00:01:05: Und ich habe mir darum recht viele Gedanken gemacht darüber wie man unsere Gesellschaft anders organisieren könnte dass Care Arbeit nicht so ausbrennend ist und nicht so steil ist und irgendwie mehr.

00:01:18: auch zusammengemacht werden und geluten so Sachen.

00:01:21: Ich nenne das die Sorgezentretik Gesellschaft.

00:01:24: Ich habe immer so eine effektive Stadt gebaut, Care City.

00:01:30: Wieso anders strukturiert ist, dass die Kehrarbeit nicht mehr Platz und mehr Wertschätzung und mehr Support überkommt?

00:01:37: Genau!

00:01:38: Mit diesem beschäftige ich mich mit verschiedenen Stücken.

00:01:40: Ich habe zweite Atastücke gemacht.

00:01:42: Solos Arbeiten, wo ich wieder in der Tour bin... ...und als ich abgemacht habe, habe ich diese Care City-Stories geschrieben.

00:01:49: Und zwar habe ich immer verschiedene Leute interviewt gefragt, wie im Alltag anders wird, wenn die Care-Revolution schon passiert wäre.

00:02:00: Wenn wir keine Paralleldimensionen haben, leben würden, wo es eine Care- Revolution gegeben hat.

00:02:07: und Zürich ist jetzt a Caring City, eine sorgende Stadt.

00:02:12: Und wie werden den Alltag angemessen?

00:02:13: Dann habe ich mit diesen Leuten einen Alltag angeschaut und überlegt, wie sich das ändern darf.

00:02:18: Aus dieser Seite geschichten entstanden.

00:02:22: Die Idee ist, dass andere Leute auch solche Geschichten schreiben.

00:02:26: Einer hat jetzt eine Mara-Aricke, die das Festival organisiert, auch geschrieben und was mega cool ist.

00:02:32: Und ich habe es gedacht... Ich frage mal... Vielleicht haben wir der Präferenz ein Thema, das euch interessiert?

00:02:38: Sonst wählen nicht eins aus!

00:02:40: Wir haben eines über Kunstschaffung und Mutterschaft.

00:02:44: Das ist quasi mein Alltag.

00:02:46: Wir haben einen über eine Bankerin.

00:02:49: Wir sind eines über ... Flaggefachperson, über sechs Arbeiterin.

00:02:57: Das vielleicht gibt es heute nicht.

00:02:59: Wenn wir das Kind in den Raum haben?

00:03:02: Genau!

00:03:03: Oder ein oder andere.

00:03:04: Das kann ich eigentlich machen und sagen.

00:03:06: Aber das können wir auch gerne mitnehmen nachher.

00:03:08: Also man kann alle Bücher nachher mitnehmen.

00:03:10: Und dann geht's um ein Thema, der euch beschäftigt in dem Innern.

00:03:14: Dann tauscht man.

00:03:17: Okay, dann lese ich sich das mit der Bankerin vor.

00:03:22: Aurora, haben wir sie genannt.

00:03:25: Und das heisst Wertschätzung.

00:03:27: Genau und eben der Raum ist hier einmal ein Raum, um sich darüber zu bewegen, um es sich wohlfühlen.

00:03:32: Ich finde euch bitte ganz frei so mehr der Zeit euch so einrichtet, dass ihr wirklich bekrämt seid.

00:03:38: Ihr könnt auch die Arbeit so machen und einfach mit träumen.

00:03:42: Wenn ich schlafe in die Schlafdrehung an den anderen Care City Dancers.

00:03:49: Der Wecker klingelt!

00:03:51: Aurora lässt ihre Augen noch einen Moment geschlossen.

00:03:55: Sie gähnt und streckt sich, streckt sie noch ein wenig mehr.

00:03:59: Nirgendwo stößt sie an einem anderen Körper – kein Kinderfuß, kein hariges Männerbein!

00:04:05: Es überrascht sie immer noch jeden Tag aufs Neu.

00:04:10: Sie steht auf und zieht sich den seiligen schwarzen Morgenmantel über, den sie gestern endlich im Haus der Kleider abholen konnte.

00:04:18: Fünf verschiedene Menschen haben ihn mit dem Fahrrad vom Secondhand-Shop in Genf bis in den Kreis Neun gefahren und eine der städtischen Näherinnen hat ihn extra noch verkleinert.

00:04:28: Es hat Aubora ziemlich viel Geduld und einen Großteil ihrer monatlichen Zeitmornen gekostet, aber dafür hat sie fast keine von ihren persönlichen CO²-Mornen gebraucht – Sie kann sich diesen Monat also noch was gönnen!

00:04:40: Vielleicht ist endlich der Moment gekommen, Ihren uralten Föhn zu ersetzen, von dem sie jeden Morgen angebrät

00:04:46: wird.".

00:04:48: Aurora betrachtet sich zum Frieden im Spiegel.

00:04:51: Das glänzende Schwarz steht in einem tollen Kontrast zu ihrem platinblonden Haar.

00:04:57: Im Morgenmantel schlüpft sie aus dem Haus der Erwachsen und huscht durch den noch dunklen Wintermorgen über die Straße, zu ihren Häuserblock.

00:05:05: Oben angekommen schleicht sie ins Kinderzimmer und lässt ihre Rollläden hoch.

00:05:09: Die Große stöhnt und sieht sich die Decke über den Kopf – die zweijährige Blinssens verschlafen!

00:05:15: Es klingelt... ...die Kleine spinnt auf!

00:05:17: Frühstück!

00:05:20: Sie rast zu Haustür.

00:05:21: Ein jünger Mann im Fahrwarthelm mit einem flaumigen ersten Schnurzversuch packt gerade die Frühstückscontainer aus und überreicht sie der Zweijährigen, die alle Container stolzbalancirend in die Küche ließten.

00:05:38: Spider-Man!

00:05:40: Die Containerkrachen auf dem Boden hilft einer Schweste das Porridge auszupacken.

00:05:44: Uft Aurora quer durch die Wohnung zu ihrer Großen ohne zu bemerken dass diese direkt hinter ihr steht beladen mit den Containern von letzte Woche.

00:05:52: Ich bin doch schon hier, Mama!

00:05:54: Frau Rover dreht sich erschrocken um.

00:05:56: Um die eigene Achse – der Flaumschnauzträger an der Tür lacht –, Aurora und die zweijährige lachen mit, die Große verdreht die Arben.

00:06:03: Eh, Mama, chill, deine Bars ist

00:06:05: cringe.".

00:06:06: Der Frühstücks-Korea pappt die alten Container ein, während Aurora ihm eine Zöcherhaushaltsmurmel twintet.

00:06:13: Dabei bemerkt sie, dass ihr monatliches Kinncare-Ankommen schon fast aufgebracht ist.

00:06:18: Morgen ist also wieder Cortiers Küche... In der Kita ist die Stimmung ausgelassen.

00:06:25: Kinder und Betreuende scheinen so eine Art Morgenparty zu feiern, alle sind am Tanzen!

00:06:31: Seit dem Beginn der Zürcher Carrer Revolutionen sind sehr viele betreuungsfach Personen, die umgesattelt hatten dank den radikalen Lohnerhöhungen in die Kitas zurückgekehrt.

00:06:42: Und seit nun endlich der Denkmarschutz den Umbau für das Haus der Kinder im Kreis Neun genehmigt hat teilen sich viel mehr Eltern die Betreuung dort untereinander auf als die Kita's enorm entlastet.

00:06:53: So konnte Eroras Kita zum Beispiel fünf neue Lernende aufnehmen und das, obwohl der Betreuungsschlüssel verkleinert wurde.

00:07:01: Am Anfang der Zürcher Kehr-Revolution gab es Stimmen die behaupteten, die zwanzig Stundenwoche plus den monatlichen Betreuungsmoment für Eltern würden Kind Kitas überflüssig machen.

00:07:11: aber bisher hatte sich das nicht bewahrheitet.

00:07:14: im Gegenteil Kitas hatten nun endlich die Möglichkeit ihre Angebote zu verbessern flexibler auf individuelle Bedürfnisse der Kinder, Mitarbeitenden und Eltern zu reagieren und sogar öffentliche Weiterbildungsangebote zu entwickeln.

00:07:28: Aurora hatte vor einigen Monaten den Kurs Miesbedürfnis Dies-Bedürfnis besucht – und seither läuft einiges mit ihrer sturköpfigen Zweijährigen viel einfacher.

00:07:39: Schreibt sie immer noch so lange bis sie etwas bekommt?

00:07:42: fragt Aurora bei der Übergabe Digitaleiterin.

00:07:45: Manchmal erwidert diese Tanzen!

00:07:54: Aber manchmal fratzt sie auch ganz höflich.

00:07:56: Du weißt auf jeden Fall ganz genau, was sie braucht und kann das sehr gut ausdrücken.

00:08:01: Dafür könnten sich manche Erwachsene eine Scheibe abschneiden.

00:08:06: Aurora sitzt in der Tram Nummer zwei, ganz vorne an ihrem Lieglingsplatz.

00:08:11: Kurz hat sie überlegt, sich ins Begegnungsabteil zu setzen – doch dann entschied sie sich für ihre Musik!

00:08:18: Während Altstätten vorbeizieht singt in ihren Ohren Paul Kalkbrenner.

00:08:34: Sie denkt darüber nach, was die Kita-Leiterin gesagt hat.

00:08:37: Sie selbst hat erst als Erwachsene gelernt für ihre Bedürfnisse einzustehen.

00:08:41: Dabei fuhr sie lange Zeit eine ähnlich historische Strategie wie ihre Tochter – allen gegenüber so lange Terror machen bis sie bekommt, was sie braucht!

00:08:50: Mit der Mutterschaft war das Ihre Überlebensstrategie geworden... das Gefühl der Ohnmacht in Wut zu verwanken, um nicht von der Hilflosigkeit überwändig zu werden.

00:09:00: Die tausend Dinge an die sie immer denken musste – die ständige Verfügbarkeit, die dauernd mangelnde Zeit, die Einsamkeit… Das alles ist seit der Revolution so unendlich viel besser geworden.

00:09:11: und doch irgendwas sitzt dann noch in ihrer Brust, macht sie unruhig.

00:09:16: Bütend!

00:09:19: Vielleicht ist es doch mal wieder zeitliche.

00:09:20: eine Sitzung im Haus der Therapie, denkt Sie sich?

00:09:24: Kram fährt durch die rauschenden Bäume am ehemaligen McDonalds am Staufacher vorbei.

00:09:29: Paul singt, As long as we are flying All this world ain't got no end All these worlds ain' got no ends.

00:09:39: Und Paradeperz schreibt sie aus.

00:09:42: Sie hat schon fast vergessen wie das CS-Gebäude früher ausgesehen hatte mit seiner sandsteinfadenen Fassade.

00:09:47: Das ganze Gebäude ist jetzt knallgrün weil es über und über mit Pflanzen bedeckt ist.

00:09:53: Nur die Fenster sind freigehalten Und natürlich die große Leuchtschrift oben rechts, die immer noch in der gleichen Schriftart erstrahlt.

00:10:01: Nur steht da jetzt nicht mehr «Krägi Swiss», sondern «Pair Swiss».

00:10:08: Aurora lächelt und geht durch die Tür.

00:10:10: Als sie nach der Revolution angefangen hat hier zu arbeiten, musste sie sich erstmal dran gewöhnen jeden Tag mit so vielen verschiedenen Menschen zuzuntur haben.

00:10:19: Aber mittlerweile gefällt es ihr eigentlich ganz gut!

00:10:22: Und nicht immer selbstständig und im Homeoffice zu arbeiten, hat definitiv auch seine Vorteile.

00:10:28: Im Vorraum zieht sie sich ihre Schuhe aus und sucht nach ihren persönlichen Hausschulen mit denen sie dann leichtfüßig über den rot-glitzenden Teppich gleitet.

00:10:37: In der hauseigenen öffentlichen Cafeteria holte sie sich ein Gipfelie und einen Getreidecafé.

00:10:44: Als die sich umdreht steht Franz vor ihr, der sie mit seiner Zahnlücke angrinzt und ihr ein Tablett mit Donuts entgegen steckt.

00:10:51: Gratis Donut!

00:10:53: Franzis hast du mich aber erschreckt.

00:10:55: Aber wie schön ich mal wieder hier bei uns zu sehen!

00:10:57: Woher hast du denn diese Donuts?

00:11:00: Die sind vegan und Vollkorn, und von gestern!

00:11:04: Franz Brustschwild vor Stolz an.

00:11:07: Ich habe sie heute ganz früh bei der Limmerplatzbeckerei geholt damit sie auch ganz sicher nicht weggeworfen werden.

00:11:12: Willst Du einen?

00:11:15: Aurora zögert.

00:11:16: Eigentlich mag sie keine Donuts viel zu fettig Und die sind jetzt auch noch vollkorn und vegan.

00:11:22: Das macht die Sache irgendwie nicht besser.

00:11:25: Ein gesunder Donut ist doch ein Widerspruch in sich?

00:11:28: Aber schließlich gewinnt ihre Neugier, sie sucht sich einen mit Lavendelfarbe ihren Glasur aus und beißt hinein!

00:11:34: Er schmeckt genau wie sie sich ihn vorgestellt hat – viel zu fettig aber dann doch nicht fluffig sondern schwer und anstrengend zu krallen.

00:11:41: In ihrem alten Leben wäre sie jetzt einfach wortlos weggelaufen.

00:11:45: Schadeessen hörst du dich sagen….

00:11:47: Hey der is'n nicht so meins, zu wenig süss und zu fättig für mich... Danke für deine Ehrlichkeit, Stratfraz.

00:11:55: Er nimmt einen kleinen Eimer der an seinem Gürtel befestigt ist und streckt ihn ihr entgegen!

00:12:01: Du kannst den Rest hier hineinweffen – ich werde ihn dann zum Kompost bringen.

00:12:04: Schönen Tag, ilte

00:12:05: Arbora!".

00:12:09: Arora setzt jetzt wieder in der Tram Nummer zwei, diesmal in die andere Richtung dem See entlang mit einem melodüsen Reggae vom Clash-Singer Joe Stromer auf den Ohren.

00:12:28: Sie hat mittlerweile bei der CSD-Check in Runde am geleitet, ihre E-Mails durchgearbeitet, zwei Konzepte gefeedbackt, zum Mittag gegessen und im Haus der Pause vom Kreis I ein kleines Schläfchen gehalten.

00:12:39: Nun ist sie gestärrt für den absoluten Liegingsteil ihrer Arbeit – die Vermögensberatung für Nachlässe und ergendwohlhabender Zürcher Familien.

00:12:49: Schon vor der Revolution als sie noch selbstständig aus Multifamily Office Beraterin gearbeitet liebte sie es, sich ohne die Eltern mit den Nachrucks zu treffen.

00:12:59: Sie hatte ein Händchen für Teenager!

00:13:01: Diese jungen Menschen aus vermögenen Familien waren oft so zerbrechlich und orientierungslos – und es war stets erfüllend, sie darin zu unterstützen ihre eigenen Werte zu entrücken.

00:13:11: Ihnen zu zeigen, dass die Welt veränderbar ist — einen Ort, den sie nach ihrem Idealen gestarten können.

00:13:17: Sie dafür zu sensibilisieren, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen, welchen Impact ihr Investment haben

00:13:23: kann.".

00:13:24: Aber seit auch bei allen CS-Fonds die Aktiengesellschaften mindestens den Care Faktor fünf erreichen mussten und die Einlagen nur noch begrenzt monetären Profitabhilfen dürfen, ist noch weit aus mehr Impact möglich.

00:13:39: Die Investorenprojekte, die sie jetzt vorstellen kann sind deutlich ökologischer, sozialer und kreativer – dass es eine wahre Freude

00:13:47: ist.".

00:13:50: Alex ist schon in der Fischerstube zürich Horden als Arroger ankommt Ertänflend nervös in seinem Rollstuhl hin und her.

00:13:57: – Heu, Alex!

00:13:59: Du siehst gleich aus.

00:14:00: Sprech'n deine Eltern immer noch nicht mit dir?

00:14:02: – Aurora war noch nie eine die um den heißen Brei herumgredete.

00:14:07: Deshalb ist sie bei diesen reichen Kids so beliebt.

00:14:10: Sie schon ziemlich, nimmt sie aber gleichzeitig ernst und spricht auf Augenhöhe mit ihm.

00:14:15: Alex schüttelt den Kopf und schaut in seine Kaffeetasse.

00:14:19: Bereust du es?

00:14:21: Würdest du deiner Unterschrift zurückziehen wenn du kenntest?

00:14:23: – Arora setzt dich zu ihnen den Tisch.

00:14:27: Alex zögert, doch dann schüffelt er erneut den Kopf.

00:14:31: Ich stehe zu hundert Prozent hinter diesem Brief und ich finde es mega schön wie sich das Seefeld mit Hilfe von unserem Quartiertransformations-Packageimpf am verwandeln ist!

00:14:41: Ich gehe eigentlich fast jeden Tag im Haus der Künste ins Ballett und habe so viele tolle neue Menschen pennen lernen.

00:14:47: Stell dir vor, viele Menschen in meinem Alter haben noch nie zuvor Tanzunterricht genommen.

00:14:52: Mein Vater hat es alles auch ganz gut

00:14:54: verkraftet.".

00:14:55: auch dass er eine seiner Willen an die Stadt verkaufen musste, um die Boni zurückzuzahlen.

00:15:00: Er war sogar neulich einmal dort und war ganz gerührt davon, daß sie es zu einem Haus der Pflege umgebaut hatten.

00:15:07: Und er findet seinen neuen Job bei der CS auf voll okay!

00:15:11: Aber meine Mutter... Meine Mutter geht fast gar nicht mehr aus dem Haus.

00:15:16: Ständig putzt sie irgendwas oder rum, räumt die Wohnung auf – Sie hat sogar unsere Putzwau

00:15:20: entlassen.".

00:15:21: Sie geht auch nicht mehr in den Globus einkaufen, sondern bestellt alles online, bezahlt alles mit Franken.

00:15:26: Die monatlichen Murmelpakete wirft sie immer sofort in den Müll, sobald sie mit der Post ankommen.

00:15:32: Und ich sie frage wie es ihr geht?

00:15:34: Schaut sie weg!

00:15:34: Murmt sich hinein, dass sie das alles... Dass sie sich niemals hätte bezahlen lassen um ihre Kinder großzuziehen.

00:15:41: Sie hätte doch das alles aus reiner Liebe gemacht.

00:15:43: Wenn ich aus Liebe kindergroß ziehen möchte, der soll auch auf gar keinen Fall welche

00:15:47: bekommen.".

00:15:48: Dann schaut sie mich so unendlich enttäuscht an und flüstert.

00:15:51: Man ist jetzt bald gar keine Liebe mehr gäbe auf der Welt, dann sei das meine

00:15:55: Schuld.".

00:15:57: Ein kleiner Schluchzer entfährt Alex.

00:16:00: »Darf ich dich kurz trösten?« fragt Aurora mit fühlend aber auch in ihrer gewohnt pragmatischen Art.

00:16:07: Alex nickt und Aurora rückt auf die andere Seite des Tisches wo Alex den Kopf auf ihre Schulter legt.

00:16:14: Nach einem Moment löst sich Aurora wieder von ihm und sagt Trocken – «Weißt du noch das neue Schiffbau-Startup, in das Du investiert hast?».

00:16:23: Die erste Flotte wurde gestern fertiggestellt.

00:16:26: Drei Katamaran-Ferden, komplett solar und windbetrieben.

00:16:30: In zwei Monaten fährt das erste Schiff nach Hamburg.

00:16:33: von Hamburg nach New York in nur vier Tagen!

00:16:35: An Bord gibt es einen Co-working Space ein Kino und einen Tanz- und Bewegungsrahmen.

00:16:41: Die ersten Demo-Videos von der Jungfilmfahrt sind jetzt auf Carestagramm – möchtest du sie in dir einmal anschauen?

00:16:50: Alex atmet tief durch und nickt.

00:16:57: Arora sitzt im Café des Museums Giertberg und wartet auf Meret.

00:17:02: Meret ist wie immer zu spät, aber sie ist trotzdem ihre absolute Lieblingskundin – und Aurora freut sich jetzt schon seit Wochen auf diesen Termin!

00:17:11: Meret isst erst zwanzig, aber ihre Eltern haben ihr schon ihr lesantes Vermögen zur Verwaltung überlassen.

00:17:17: Nach dem Untergang der CS haben beide ihren Job dort an den Nagel gehängt und sind nach Barcelona ausgewandert.

00:17:24: Merret war auch die allererste Person die sie von der damals noch absurd wirkenden Idee einer Care-Devolution überzeugen konnte.

00:17:33: Gedanken verloren.

00:17:34: betrachten Sie eine Museumsbutterfigur, wird in Ihrem Grüntee und erinnert sich an wie seltsame Nacht, in der alles seinen Anfang genommen hatte.

00:17:46: Aurora saß am Küchentisch vor einem Blas Poseco.

00:17:50: Ihr Mann war unterwegs – die Kinder schliefen!

00:17:53: Auf der Boombox lief leise ihre Chillplaylist.

00:17:56: Gerade singen die Berliner Rapper Zoki und Kubito.

00:18:01: Ich mag eigentlich nichts verpassen, wird.

00:18:02: der Schlaf sitzt mir im Nackten, schnell lang Strobo, Nikonys Logo immer noch Lichter in den

00:18:06: Schatten.".

00:18:08: Sie hatte mal wieder ihr neues Konzept ausprobiert namens Kamgeset Aurora at Home After Night GM Weil es sonst zwischen Arbeit und Familie sehr schwierig war ihre Freunde zu sehen.

00:18:20: Einige Male hat das recht gut funktioniert Und sie konnte ein paar witzige Abende verbrechen Aber manchmal hatte sie auch nur kurz die Kinder ins Bett bringen wollen, als ihre Freunde ankamen und war dabei dann gegen ihren Willen in den Kufschjaf verfallen.

00:18:34: Um Mitternacht war sie dann aufgewacht – die Party vorbei, ihre Gäste schon wieder weg!

00:18:39: Aber heute waren niemand da, alle waren unterwegs oder schon im Bett.

00:18:43: Sie holte ein zweites Glas Prosecco aus dem Schrank, füllte es auf und stieß säufzend mit sich selbst an, bevor sie aus beiden Gläsern einen Schluck trank.

00:18:55: Meine Augen fahr mir zu, meine Augen fahre mir zu.

00:18:58: Ich bin tot, müde und meiner Augen fahl mich

00:19:01: zu.".

00:19:03: Es kinderte an der Tür.

00:19:04: – Ach!

00:19:06: Meine kinderlosen Freunde sind solche Trampeltiere, denkt sie sich.

00:19:09: Diese Uhrzeit noch klingeln wie viele Mal da?

00:19:11: muss ich Ihnen das nachsagen?

00:19:14: Sie eröffnete die Tür.

00:19:16: Vor ihr stammt eine frengte Frau mit kurzen braunen Haaren, einem rundenfreundlichen Gesicht, einem schicken blauen Overall- und einen pinkgemosserten Businesschakett.

00:19:26: Sie strahlte wie ein Honigkuchenpferd.

00:19:29: Auroba!

00:19:30: Wie schön, dass du wach bist!

00:19:32: Ich hatte schon die Befürchtung, dass Du mal wieder Deine eigene Party verschlafen hast.

00:19:36: Es tut mir unendlich leid das ich geklingelt habe.

00:19:38: Ich hab' die letzte halbe Stunde Steinchen ans Fenster geworfen aber Du hast mich nicht gehört.

00:19:43: Ich hoffe doch sehr, dass die Kinder nicht aufgewacht sind.

00:19:45: Ähm... Entschuldigung, kennen wir uns?

00:19:48: Nein, nein.

00:19:48: Noch nicht!

00:19:49: Aber ich hoffe sehr, dass wir uns sehr bald kennenlernen.

00:19:52: Mein Name ist Blair the Octabare und ich bin hier zu Besuch aus der fiktiven Stadt Care City.

00:19:58: Also... Ich bin eine ganz frisch ausgebildete Botschafterin Und die Stadt Zürich hat mich eben angerufen also gerufen.

00:20:04: Sie meinte sie sei jetzt bereit für die Transformation.

00:20:08: Transformation?

00:20:09: Ja, zu einer sordenden Stadt.

00:20:11: Es ist meine allererste Mission.

00:20:13: Bitte entschuldige, ich bin ganz aufgeregt.

00:20:14: Wie findest du meinen Slogan?

00:20:16: Blair Cares?

00:20:17: Ah, es ist noch Work in Progress.

00:20:19: Also jedenfalls gemäß unseren Berechnungen ist die baldige CS-Krise der perfekte Moment für den Beginn der Zürcherkehrrevolution und wir glauben dass du Aurora die perfekste Person bist um die Murmen ins Rollen zu bringen.

00:20:31: sozusagen Du siehst verwirrt das.

00:20:33: ich rede jetzt einfach drauf los.

00:20:34: Entschuldige!

00:20:35: Wir machen das jetzt ganz schön langsam der Reihe nach.

00:20:38: Darf ich reinkommen?

00:20:39: Ich sehe da, du hast schon eine Küppelie für mich parat.

00:20:41: Was hörst du denn nach Kubito?

00:20:48: Aurora schaut kurz von ihren Grünen auf und grüßt eine Bekannte, bevor sie wieder zurück in ihre Erinnerungen sinkt.

00:20:55: Sie hatte in dieser Nacht kein Aue zu betan.

00:20:58: Bis in die frühen Morgenstunden hatten sie und Blair diskutiert, geplottet, getippt, verworfen neu konzipiert.

00:21:06: Das anfängliche Misstrauen war schnell verflogen.

00:21:08: Die konspirative Stimmung brachte die ganze Küche zum Ybrieren.

00:21:12: Nachdem Blair dann gegangen war.

00:21:15: Vergiss niemals!

00:21:16: Blair cares Duschte Aurora nur kurz und vor mit der Tram direkt hierher ins Museum Rätberg, wo sie – wie heute auch?

00:21:23: – mit Merritt verabredet war.

00:21:26: Es war ein kalter, schnieregnerischer Februar-Tag.

00:21:29: Trotzdem hatte Europa undercover Agentinnen mäßig ihre Sonnenbrille angezogen.

00:21:34: Sie schwitzte auch erheblich mehr ans Gewohnt!

00:21:36: Wo blieb Merritt denn?

00:21:38: Aurora öffnete ihre Krasche und packte den Brief aus, den sie am Abend zuvor mit Blair the October zusammen getippt hatte Faltete ihn auf und fällig gewissert sie sich zum hundertsten Mal, dass sie das alles nicht nur geträumt hatte.

00:21:52: Aber der Brief mit dem glitzenden Kreis unten logo obendrauf war echt... Da gab es keinen Zweifel!

00:21:59: Meret plumpste außer Atem um mit roten Kopf ihr Gegenüber auf die Bank.

00:22:03: Poch entschuldige ja die Verspätung ich hatte schon wieder... Aurora winkte ab.

00:22:07: Meret war eigentlich immer zu spät weil Sie in Ihrem Wegen stets tausend Ideen und Abenteuer lauten.

00:22:14: Aurora schaubte sie einen Moment lang prüfend an, dann begart in Gandhi zu sprechen.

00:22:20: Ich habe einen Vorschlag für dich – eine Investition der etwas anderen Art.

00:22:25: Aber du musst schwören dass du niemandem davon erzählen willst!

00:22:28: Kannst du mir das versprechen?

00:22:30: Wenn du es nicht machen willst, dann kannst du das alles wieder vergessen und wir haben nie darüber gesprochen

00:22:34: okay?!

00:22:36: Okay… El wird immer mehr net belustigt aber auch ein bisschen irritiert.

00:22:42: Hast Du vielleicht vor etwas in die Luft zu sprengen?

00:22:45: Nicht direkt, antwortete Aurora cool hinter ihrer Sonnenbrille.

00:22:50: Aber so ähnlich!

00:22:52: Unauffällig schaute Aurora nach links und rechts und sich zu vergewissern, dass niemand sie beobachtete.

00:22:58: Dann nahm sie den Brief aus ihrer Tasche und stog Shobi unauffälligt zum Meerett hinüber.

00:23:03: – Ha, seit wir in einem Action-Film gelandet, Aurora, fahrt diese gespielt ernst?

00:23:10: Dann nahmen Sie den Brief, öffnete ihn und begann zu lesen….

00:23:20: Liebe Managerinnen und Manager per CS und der UBS, liebe Menschen welche die UBS vor fünfzehn Jahren und die CS heute gegen die Wand gefahren und so unsere Wirtschaft in Gefahr gebracht haben.

00:23:33: Wir – eure Kinder – haben uns zusammengetan mit einer Forderung.

00:23:38: Geschlossen verlangen wir von allen dass sie in den letzten zwanzig jahren Boni erhalten haben diese zurückzuzahlen.

00:23:47: Euer Arsch wird jetzt schon zur zweiten Mal mithilfe von Steuergeldern gerettet und wir erachten es als nur fair, dass ihr euch nicht auf Kosten des Volkes privat bereichert.

00:23:57: Wir haben ein Konto eingerichtet, auf das ihr die über hundert Milliarden Franken in den nächsten zwei Monaten einzahlen könnt!

00:24:05: Wir werden nach Ablauf der Frist dieses Geld der Stadt Zürich übergeben mit der Bedingung, dass sie es dafür nutzt, die Zwölfstadtkreise nach unserem Quartierstransformationsplan zu einer sorgenden Stadt

00:24:15: umzubauen.".

00:24:17: Des Weiteren fordern wir von euch ab sofort die eins zu zwölf Lohnklausel einzuführen, also das keine mitarbeitende Person in einem Jahr – in einen Monat mehr verdient als eine andere Person in einem Jahr.

00:24:30: Alle Lohngelder, die darüber hinausgehen sind ebenfalls monatlich auf unser Konto einzuzahlen!

00:24:35: Mit diesem Geld werden wir zusammen mit der Stadt Zürich beginnen einen Bruchteil der unbezahlten Arbeit zu entschädigen, die pro Jahr in Zürich im Wert von Zweiundzwanzig Milliarden Franken vor allem von Frauen verrichtet wird.

00:24:48: Haus- und Betreuungsarbeit sind die Grundpfeile unserer Wirtschaft – sind Point Zero!

00:24:53: Denn ohne sie würde gar nichts funktionieren.

00:24:55: In der Zukunft, in der wir leben möchten, wird das entsprechend wertgeschätzt.

00:24:59: Wir hoffen sehr, dass eure Liebe zu uns Motivation genug ist um unseren Forderungen nachzukommen.

00:25:07: Wir leben noch eine Weile auf diesem Planeten und wir können nicht länger zu sehen, wie ihr alle nur erdenklichen menschlichen und ökologischen Ressourcen ausbeutet bis alles in sich zusammenfällt – und für unsere Kinder wiederum nur noch Ruinen bleiben.

00:25:22: Sollte eure Liebe zu uns und unserer Zukunft aber nicht ausrechnen, dann motiviert euch vielleicht folgendes!

00:25:37: Sollte dir unseren Forderungen nicht nachkommen, so werden wir unserer Notarien das Signal geben diesen Vertrag an Greenpeace weiterzuleiten.

00:25:45: Alles was ihr euer Leben lang aufgebaut habt würde dann aufführen zu existieren, sobald ihr sterbt!

00:25:51: Wenn ihr aber unsere Forderung nachkommt, so werde ich unser Bestes geben eure aufgebauten Legacies würdevoll in die Zukunft zu überführen.

00:26:01: Wenn Ihr jetzt Wüten seid, tut uns das leid.

00:26:04: es ist nicht unsere Absicht euch zu verärgern.

00:26:07: Wir wollen handeinfach eine lebenswerte Welt für alle.

00:26:12: Und wir möchten hier in unserer Heimatstadt heute damit anfangen!

00:26:16: In Liebe, eure Kinder!

00:26:20: PS – wir sind da mit den wunderbaren Privatausbildungen, die ihr uns ermöglicht habt auch best dies mit dem anderen Future-Leader-Sondern-Block vernetzt.

00:26:28: Sie sind gerade dabei enche Briefe für die Unternehmen ihrer Eltern zu verfassen.

00:26:33: Let the Zurich-Care-Revolution beginn.

00:26:38: Nerekt faltete den Brief schweigend und sehr langsam zusammen.

00:26:43: Aurora war so aufgeregt, dass sie fast nicht atmen konnte!

00:26:46: Was hatte sie bloß getan?

00:26:47: Alles nur wegen dieser rundkapfigen Frau in einem seltsamen Jackett – alles nur wegen….

00:26:52: Blehre de Octobere, was ist das?

00:26:54: wir haben für ein

00:26:54: Name?!

00:26:55: Das war nur in Sie gefahren, denn das Schiefgängel könnte sie nie mehr in dieser Branche arbeiten.

00:27:00: Sie hatte doch auch total viele Freunde, die bei den großen Banken arbeitete.

00:27:04: War sie gerade dabei ihre eigenen Leute zu enteigneln?

00:27:08: Was würde sie selbst in deren Position tun?

00:27:11: Klar, Sie würden sehr viele Nanny-Kosten sparen und hätten wenn alles aufgeht unter dem Strich bestimmt ein entspannteres Leben.

00:27:17: Aber dann Greenpeace

00:27:19: ernsthaft?!

00:27:20: Diese eingebildeten weltfemmten Intellektus ausgerechnet dien – Eurora nahm einmal Tiefluft!

00:27:28: Ihr gesamtes Leben war nun in den Händen von diesem neunzehnjährigen rotköpfigen Mädchen.

00:27:36: Das ist ein komplett warnnitziger Plan, Eurorra, sagte Merlit.

00:27:39: während sie den Brief über dem Tisch zurückschob.

00:27:41: Bist du sicher, dass du das machen wirst?

00:27:45: Wenn du dabei bist, bin ich es

00:27:47: auch.".

00:27:53: Aurora bestellt sich einen neuen Gönntee.

00:27:56: Ein Jahr ist Zeit hervergangen – seitdem Tag an denen die BankerInnen zähneknirschend eine Nacht nach dem anderen das Geld auf das gemeinsame Grund für ihre Kinder überwiesen hatte Seit Aurora und Merit gemeinsam mit einer Reihe von Care-Expertinnen das erste Modell für das Quartier-Transformations-Package gebaut hatten, nachdem der erste Spartensticht für das Erste Haus der Bildung in ihrem eigenen Kreis, dem Kreis Neun fertiggestellt wurde.

00:28:24: Und die ersten Menschen aus dem Quartiere sich für den allerersten wird Vertikalgartenkurs angemohnt haben.

00:28:32: Merit plumpst ihr Genübe an den Cafetisch!

00:28:35: Oh, entschuldige Bitte!

00:28:36: Ich war heute voll pünktlich dran.

00:28:37: Aber dann habe ich im Begegnungsabteil ein paar... ...ein megacooles Park-Hangalern, da hin uns krass gut verstanden.

00:28:43: Wir haben sogar mit dem Gedanken gespielt Co-Parents zu werden.

00:28:46: Ich weiß es jetzt noch ein bisschen früh aber wir haben mal am gemachten nächste Woche zusammen ins Laufbauzentrum zu gehen um uns das drei Elternmodell genauer anzuschauen.

00:28:54: Ja, dann sind sie ausgestiegen und ich habe nach meinen YouTube Videos durchgeschaut und plötzlich hatte ich einen Geistis Blitz.

00:29:00: Ich glaube, ich weiß jetzt wie wir die restliche immer noch unterbezahlte Care-Arbeit auch noch finanzieren könnten.

00:29:07: Dazu müssen wir aber weit über Zürich hinaus denken.

00:29:10: und das was Sie unter Wirtschaftsverstehen nochmal eine rotende radikale Umdenken!

00:29:14: Are you ready?

00:29:17: Aurora lachte.

00:29:19: Ready ist nicht das richtige Wort Aber keine große Umwelt.

00:29:23: zum hat jemals damit begonnen dass irgendeine Person wirklich wusste auf was sie sich da einließ.

00:29:28: Also schieß los Zurück.

00:29:34: im CS-Gebäude packt Aurora am Tisch ihre Tasche um.

00:29:38: Sie hat für die obligatorische Selfcare Stunde in Haus der Therapie eine Massage gebucht und danach möchte sie direkt noch zum After Work App Büro.

00:29:47: Ihre Chefin hatte mehrmals betont, dass er nicht obligatorisch sei und sie auch nach Hause gehen könnte – Aurora hatte ihr das sogar gut glaubt!

00:29:57: Aber sie hat Lust, noch ein bisschen unter die Leute zu gehen.

00:30:00: Mittlerweile ist sie mit den eigenen Mit einigen von der CS recht gut befreundet, nachdem sie anfangs oft mit deren Skeptis umgehen musste.

00:30:09: Verständlicherweise!

00:30:11: Auf dem Weg nach draußen begegnet sie einer Person mit kurzen braunen Haaren und einem freundlichen runden Gesicht... ...dass sich unsicher im Gebäude umschaut.

00:30:21: Äh, Blair?

00:30:22: Bist du

00:30:22: das?!

00:30:23: Wie schön dich hier zu sehen!

00:30:25: Hä,

00:30:26: Will!?

00:30:27: Sorry, Du musst mich verwechseln ich heiße Lea.

00:30:30: Lea?

00:30:31: Äh Entschuldige, du siehst eine F- sehr guten Freundin von mir zum Verwächsten ähnlich.

00:30:35: Suchst du etwas?

00:30:37: Ja, also ehrlich gesagt ich bin neu hier und also ich versuche das jetzt gerade alles zu verstehen wie das hier funktioniert.

00:30:44: Also ich soll ja fragen wie viel Geld oder was murmeln Ich auf meinem Konto rabe als ich muss sie zu einer bestimmten Abteilung habe es auf einen Zettel aufgeschrien.

00:30:53: Ach was ist der Zettl?

00:30:55: Die Frau kramt verpalte in ihren Rucksack.

00:30:58: dabei fällt ihr ein großer wunder rosablitzender zettel aus der Tasche.

00:31:03: Aurora hebt ihn für sie auf und steckt ihn ihr entgegen.

00:31:07: Du hast ja etwas verloren!

00:31:09: Oh, äh, danke ich wusste gar nicht dass ich das habe... Was ist das?

00:31:13: Aurora dreht den Zettel um.

00:31:15: Schankt so eine Art Flyer für eine Theateraufführung zu sein.

00:31:19: Hier steht du bist ... Äh die Schauspielerin heißt Lea.

00:31:22: Bist du Schauspülerin?

00:31:24: Die Aufführungen ist morgen.

00:31:26: Wirklich?

00:31:27: Ah okay in dem Fall spiele ich wohl morgen eine Aufförung.

00:31:32: Das sieht sehr interessant aus, sagt Aruva.

00:31:40: Immer noch den Flyer studierend.

00:31:42: Ich liebe Theater Weißt du was?

00:31:44: ich komme morgen auch.

00:31:45: Wir sehen uns dort.

00:31:47: Da drüben ist übrigens der Infoschalter.

00:31:50: Die können dir bestimmt weiterhelfen.

00:31:59: Doch Aurora ist schon in der Menschenmasse des Paradeplatzes verschwungen.

00:32:07: Leise öffnet Arora die Tür zu ihrer Wohnung, alles ist dunkel!

00:32:12: In ihrem Schlafzimmer wirft sie ihre Kleide auf dem Boden und schmiegt sich in ihren wunderbar weichen, perfekt sitzenden Mordenmantel.

00:32:20: Im Wohnzimmer sitzt ihre Nachbarin im schwachen Schein einer Lampe und häkelt etwas.

00:32:26: Die beiden Frauen lächen sich an bevor die Nachbarinnen wortlos aus den Zimmer geht um ihre Jacke aus anzuziehen und nach Hause zu gehen.

00:32:35: Aurora überweist ihr noch fünf Betreuungsmoment, dann stellt sie ihr Handy aus.

00:32:40: Sie schleicht ins Zipp-Kinderschlafzimmer, wo neben ihren eigenen Tächtern heute auch noch zwei Nachbarskinder übernachten.

00:32:48: Sie kuschelt sich zwischen die schlafenden atmenden Kinderkörper und spürt wie sie plötzlich emotional wird.

00:32:55: Ihr System hat sich – noch nicht so richtig an dieses neue Leben gewöhnt!

00:33:00: Solange war sie im Notfallmodus, im Schreimodus.

00:33:03: Sie hat gelernt wütend zu sein, laut zu sein und es hat funktioniert.

00:33:07: Manchmal hält sie diese Sanftheit, diese allgemeine Hilfsbereitschaft, diese Ich-Botschaften die ihr plötzlich zur Verfügung stehende zeitliche und räumliche Weite.

00:33:17: manchmal hält sich das alles fast nicht aus!

00:33:20: Sie ist sich so geböhnt, den ganzen Mantelow zusammenzuhalten zu funktionieren.

00:33:24: Dass sie manchmal ganz unpassenderweise total wütend wird wenn ihr jemand von sich aus anbietet auf die Kinder aufzupassen für sie etwas zu kochen oder sie zu massieren.

00:33:34: Es überkommt sie dann so ein Gefühl des Kontrollverlusts der Ohnmach-Urintierungslosigkeit.

00:33:41: Wie lange wird es noch dauern bis sie mit ihrem Ganzen sein begreift dass ihr nicht alles um die Ohren fliegen wird?

00:33:47: selbst wenn sie nicht perfekt durchorganisiert ist.

00:33:50: Dass, selbst wenn Sie vergisst Frühstück zu bestellen es immer noch die Quartiersküche gibt.

00:33:56: Ein Kind krank wird ihre Arbeit easy von jemand anderem übernommen wird.

00:34:00: Dass selbst wenn sich selbst krank ist oder spontan bei der Arbeit gebraucht wird, immer eine erwachsenen Person im Haus der Kinder gerade Zeit haben will!

00:34:10: Sie hat jetzt ein Netz gesponnen aus tausend unsichtbaren Fäden, durch die Straßen und Fenster ihrer Stadt.

00:34:18: Es ist mehrfach gesichert und mindestens so stark wie das von Spider-Man.

00:34:24: Sie abt mit mehrmals tief durch, bis in den Bauch und lange und langsam aus.

00:34:30: In der Ferne rührt sie die letzte Tram gemächtlich durch die Dunkelheit Rumpen.

00:34:35: Gute Nacht, Käse die Zürich!

00:34:38: Schön dass du da bist.

00:34:44: Ende.

00:34:45: Ja?

00:34:47: Ähm... Ich würde mega gern auch noch in dem Raum bleiben.

00:34:52: Ich könnte die anderen Geschichten anschauen.

00:34:54: Es hat auch so QR-Codes, um die anderen Schichten zu lösen.

00:34:59: Die habe ich alle schon mal eingesprochen.

00:35:02: Ich könnte diese Bücher ein bisschen mitnehmen.

00:35:04: Es hätte dann QR-codes etwas zwingen können.

00:35:06: Wenn sie eine Lust haben.

00:35:10: Ich sammle einfach bis wir genug Geld haben, um jemandem das alles in einer neuen Geschichte zu schreiben.

00:35:15: Ja, sonst bin ich auch noch nicht da und kann auch noch schwätzen oder ich könnte noch ein bisschen eine Bestätte bauen... Und da außen hat auch noch ein Karten, mit der ganz viele Leute schon sich vorgestellt haben wie Zürich anders wäre nach der Kehr-Revolution und ich hätte gerne einen Wunsch aufschliegen.

00:35:36: So, danke vielmals!

00:35:39: Kinradio Mit Audiobeiträgen rund um kinship.

00:35:43: Hier geht's um Verbindungen Kinradios mit Podcastsirien Ausschnitten aus Live-Events & Deepen Talks.

00:35:52: Kinradio verbindet dich.

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