KINship Festival- LIVE: Utopia Part 2, Soya the Cow und Gülsha Adilji

Shownotes

Das KINship- Festival zum Nachhören:
Der Utopia Part 2 Abend am KINship Festival vom 12. Juni 2026 mit Soya the Cow und Gülsha Adilji.
Soya the Cow Entwirft in einer Science-Fiction-Reise eine Welt, die sich Schritt für Schritt von der Ausbeutung von Tieren befreit und in eine pflanzliche, ethische Zukunft transformiert. Gülsha beleuchtet die Entstehung gesellschaftlicher Stereotype, entlarvt patriarchale Strukturen und Schönheitsideale und ruft zu mehr Selbstwert, Zusammenhalt und feministischem Aktivismus auf.

Transkript anzeigen

00:00:01: Kinradio

00:00:02: mit Audiobeiträgen rund um Kinship.

00:00:05: Hier geht's um

00:00:06: Verbindungen.

00:00:08: Kinradiu mit Podcastserien, Ausschnitten aus Live-Events

00:00:12: und Deepen Talks.

00:00:14: KinRadio verbindet dich Hallo!

00:00:18: Herzlich willkommen am Kinfestival bei unserem Utopieabend.

00:00:26: Utopian Zukunftsvorstellungen feministische Intersektionale.

00:00:32: Und

00:00:33: wir beginnen mit

00:00:35: zuerst

00:00:36: einer Absage von Sibille Berg und zwar möchte ich Sie vom ganzem Herzen entschuldigen, sie kann als persönlichen Gründen nicht teilnehmen, sie war aber auch schon Teil beim Deep Talk.

00:00:50: ihr könnt den Deep Talk mit Sibile Berg im Kinradio

00:00:54: nachhören

00:00:55: und ich möchte Sibyle von ganzem herzen danken dass sie uns

00:00:59: in

00:01:00: dieser Situation immer unterstützt

00:01:02: hat.

00:01:03: und gleichzeitig freue ich mich sehr, konnten wir Soja The Cow gewinnen.

00:01:11: Und Soja the Cowen hat die Kartblanche von Sibylle Berg sehr

00:01:16: kurzfristig

00:01:17: übernommen.

00:01:27: Ich finde wie das entstanden

00:01:29: ist

00:01:29: schon Kind.

00:01:32: Jemand hat mir Soja Soja de Kau.

00:01:37: Ich hatte aber noch nie die Gelegenheit, eine persönliche Begegnung zu schaffen.

00:01:43: Ich habe einfach auf Instagram geschrieben, kommst

00:01:45: du zu uns?

00:01:46: Und

00:01:48: ja, die Antwort war ich muss kurz überlegen, aber Ja!

00:01:53: Und dies obwohl Soja so viel Auftritte hat.

00:01:57: zur Zeit geht ins Tanzhaus schaut euch dort die Formate von Soja an und geht dann auch ans Artenfestival in Hintereck.

00:02:09: Aber zuerst bleibt bitte unbedingt hier, denn Soja The Cow ist winner of the Swiss

00:02:14: Performing Arts Award.

00:02:17: Sechs positiv feministisch und vegan track Künstlerin!

00:02:23: Und jetzt höre ich aufzusprechen und übergebe

00:02:27: an Soja THE COW.

00:02:37: Guten Abend!

00:02:39: Ja, ich bin so glücklich heute Abend hier zu sein beim Kin-Festival.

00:02:44: Ich habe das Programm gesehen und war so wow!

00:02:46: Ich würde am liebsten jeden Tag hier hinkommen.

00:02:48: Und als dann diese kurzfristige Anfrage kam, habe ich mich echt riesig gefreut.

00:02:52: Vielen Dank Mara und alle die das Festival hier möglich machen.

00:02:57: Ich bin eine Drag Coup, und zwar eine feministische vegane Drag Coupe.

00:03:05: Als ich angefragt wurde für einen Beitrag bei dem es um Utopien geht habe ich kurz wirklich nachgedacht.

00:03:12: Was habe ich denn so in meinem Repertoire?

00:03:15: Und ich habe einen älteren Text von mir ausgegraben, den ich vor ein paar Jahren geschrieben hab.

00:03:20: Das ist eine kleine Zukunftsreise und wir gehen quasi von jetzt heute, jetzt im Moment in die Zukunft.

00:03:29: Bevor wir aber loslegen möchte ich ganz gerne ein bisschen den Jetztzustand beschreiben.

00:03:35: Und zwar habe ich dafür mich umgeschaut In Unterrichtsmaterial von Swiss Genetics, das ist ein Block von einer Firma die Rinderspermien verkauft an Bäuerinnen und Bauern in der Milchindustrie.

00:03:52: Und dieser Block heißt Die Fruchtbare Kuh.

00:03:57: Es ist ein bisschen heftig aber zum Glück wird ja nur über eine Kuh gesprochen.

00:04:04: Zitat Die meisten Kühe sind voll besamungstauglich und werden nach Wunsch ihres Besitzers zugelassen.

00:04:13: Die Besammungstaugglichkeit wird nach einer Schwergeburt oder kompliziertem Laktationsbeginn anders beurteilt als bei unproblematischer Vorgeschichte.

00:04:23: Untersuchungen zeigen, je deutlicher die Bruntst umso mehr nimmt die Kuh auf.

00:04:29: Blut im Brunstschleim ist dagegen ein Ausschlusskriterium für eine Besamung, denn Blut tötet Spermien ab.

00:04:37: Das wusste ich übrigens nicht!

00:04:39: Nur stoffwechselstabile Kühe können den Embryo austragen.

00:04:44: Rauchiger oder eitriger Bruntschleim deutet auf eine Entzündung der Gebärmutter hin.

00:04:50: doch auch bei klarem Brunnschlein lässt sich von außen nicht abschätzen ob der Erholungsprozess der Gebäermutter abgeschlossen ist.

00:04:57: Das tuschierende Gebärmutter zeigt, ob eine Kuh bereits wieder besamungstauglich ist.

00:05:04: Kühe mit Senkscheiden sind nicht besammlungstauglich und Problemtiere.

00:05:12: Ich glaube es reicht.

00:05:14: Ich möchte gerne an einem Abend wo so ein feministische Utopien gibt diesen Borden nicht unbedingt mehr Raum geben.

00:05:21: wir würden jetzt loslegen in die Zukunft Und ich wünsche mir ne Zukunft in der diese Art Sprache über Körper, aber auch dieses Verhalten mit anderen Körper nicht mehr existiert.

00:05:34: Genauso wenig wie die Produkte, die nur existieren wenn diese Prozeduren existen.

00:05:39: Es gibt jetzt also eine kleine Kehrtwende.

00:05:41: es geht direkt in die Zukunft und es geht jetzt los mit ein bisschen Science Fiction.

00:05:47: Ich kann nicht genau beurteilen wie wahrscheinlich dieses Szenario ist.

00:05:50: ich würde jetzt aber mal sagen mit eurer mithilfe schaffen wir das.

00:05:54: Die Zukunft beginnt quasi jetzt Mit dem nächsten Ausatmen.

00:06:00: Ihr werdet alle in Kürze wieder ausatmen und dann auch wieder einatmen.

00:06:07: Später heute Abend werdet ihr das Festival verlassen.

00:06:12: Einige von euch werden sagen, scheiß drauf!

00:06:16: Und ihr werdet zu Hause ein Stück Käse essen.

00:06:21: Andere werden vor dem Kühlschrank stehen sich den Inhalt anschauen und die Tür wieder zumachen.

00:06:28: An diesem Abend werdert ihr keine tierischen Produkte essen auch nicht am Tag danach.

00:06:36: Und nach zehn Tagen werdet ihr zurückblicken und sagen, vielleicht bin ich jetzt vegan?

00:06:49: Einige von euch werden mit euren Eltern sprechen andere mit den Kindern und eure Kinder werden mit den Lehrerinnen sprechen.

00:06:58: die LehrerInnen werden mit der Kantinenchefin oder dem Kantinchef sprechen.

00:07:03: wird in der Schule den Speiseplan verändern.

00:07:07: Bis

00:07:07: Ende Juni sind vegane Mittagsmenüs denn größte Hit!

00:07:13: Jetzt ist Juli, im Jahr zum Jahr und zurzeit vor dem Höhepunkt der Grill-Saison beschließt der größte Lebensmittelhändler der Schweiz alle Fleisch- und Milchprodukte ab sofort mit zehn Prozent zu besteuern um die zusätzlichen Einnahmen in einen Klimafonds zu stecken.

00:07:31: Parallel dazu werden pflanzenbasierte Fleisch-Imitationsprodukte zum Aktionspreis angeboten.

00:07:37: Wochenlang dominiert der Grillstreit die öffentlichen und privaten Debatten.

00:07:41: Junge Menschen, deren Familien totes Tierfleisch essen sie weigern sich am selben Tisch zu sitzen und sie schämen ihre Eltern auf Social Media.

00:07:51: Hashtag Leichenfleisch.

00:07:55: Das Wort Leichenfleisch hat sich im Sprachgebrauch etabliert und wäre zum Unwort des Jahres gewählt.

00:08:02: Menschen, die öffentlich Fleisch essen werden fotografiert und mit Zombiefiltern ins Internet gestellt.

00:08:13: Nach viel Druck von der Europäischen Union verabschieden die Schweizer Behörden ein neues Gesetz.

00:08:19: Welches beschönigende Bilder auf tierischen Produkten als irreführende Werbung verbietet.

00:08:26: Neuerdings müssen die realen Lebens- und Tötungsbedingungen auf allen Verpackungen abgebildet sein.

00:08:32: Die Verkaufszahlen brechen sofort ein, die Landwirtschaftslobby verlangt nach einer drastischen Erhöhung der Subventionen damit das Schweizer Kulturerbe erhalten bleiben kann.

00:08:43: Viele Bäuerinnen steigen aus der Tiernutzung aus und produzieren jetzt Hafermilch.

00:08:53: Emmentaler Switzerland bringt eine emmentalere Vision auf Erbsen-Milchbasis auf den Markt und spaltet damit die gesamte Schweizer Käseindustrie.

00:09:03: Auf der einen Seite stehen die progressiven Milchler, sie erkennen den Geist der Zeit und sie fordern dass auch Käseprodukte aus Erbs oder Hafermilch Käse genannt werden dürfen.

00:09:17: Auf anderen Seiten sind die konservativen Saftler, die halten das für gefährlich.

00:09:23: Milch und Käse ist ausschließlich, was aus einem Euter kommt.

00:09:30: Die Demonstration zum Weltfrauentag am achten März findet statt unter dem Motto Säugetier Solidarität.

00:09:40: Öko-Feministinnen, ehemalige SchlachthausharbeiterInnen und GemüsebäuerInnen fordern in einem historischen Schulterschluss Das sofortige Verbot von Käse, Joghurt, Butter, Quark und Milch.

00:09:59: Das Schweizer Fernsehen macht eine Sondersendung zum Thema Schweiz ohne Milch!

00:10:04: Geht das?

00:10:22: Das Costa Rica-Modell macht Schule und wird übernommen von Taiwan, Mozambik, Chile und Kalifornien.

00:10:30: Inzwischen ein eigener Staat!

00:10:31: In Los Angeles gehen dreitausend wütende Menschen auf die Straße.

00:10:35: Sie tragen orange T-Shirts sie rufen Humans First Forever Und sie bezeichnen sich fortan als Stake Defense Army.

00:10:46: in der Schweiz formiert sich ein Bündnis Das Unterschriften für eine Volksinitiative sammelt.

00:10:53: Ein neues Gesetz soll es strafbar machen, Tiere aus nicht über lebensnotwendigen Gründen zu töten.

00:10:59: Dazu zählen Sport, Bekleidung, Essen und Tierversuche.

00:11:08: Die erste nationale Volksabstimmung ist ein Misserfolg.

00:11:14: Eine ähnliche zweite nationale Volksabstimmung soll über die endgültige Abschaffung der Schweizer Tierindustrie entscheiden.

00:11:22: Alle Prognosen zeigen deutlich, dass das Gesetz in der Tat durchkommen wird!

00:11:27: Die meisten Landwirtschaftsbetreiber senden ihre letzten Tiere zum Schlachthof ohne neue Jungtiere nachzukaufen.

00:11:36: Zwei Wochen vor der Abstimmung erschüttert der Suizid eines Schweizerschweinezüchters die Medienlandschaft.

00:11:42: In einem bewegenden Abschiedsvideo sagt Florian P. Letzte Woche habe ich zweitausend fünfhundert Ferkel töten lassen, die niemand jemals essen wird.

00:11:55: Ich habe ihre kleinen süßen Gesichter gesehen und ich habe geweint Und erst da habe ich verstanden was sich mein ganzes Leben lang gemacht habe.

00:12:06: Mit dieser Schuld will und kann nicht mehr weiterleben.

00:12:10: Adieu Vier Tage vor der Volksabstimmung wird diese durch ein Bundesgerichtsentscheid abgesagt.

00:12:19: Noch eher die Bevölkerung überhaupt an die Urne kann!

00:12:22: In einem historischen Urteil verkündet das Bundesgericht, dass die Würde der nichtmenschlichen Tiere und der Erhalt der planetaren Grenzen und der planetarigen Gesundheit rechtlich höher zu Gewichten sind als die Befriedigung von kulinarischen Bedürfnissen.

00:12:38: Und das Aufrechterhalten von gewaltvollen Traditionen wie Jagen oder Fondue – alles ist ab jetzt anders!

00:12:50: Der Anne am Bergli, der Stade Bruni Geis.

00:12:54: Ich hasse Wille Melcher, da haut sie mir Eis!

00:12:57: Wird aus dem Kindergarten Repertoire gestrichen?

00:13:01: Weil es Gewalt an Ziegen verharmlost.

00:13:05: Rocha Federer wird verhaftet weil er in seiner Villa geheime Dinnerpartys veranstaltet und seinen Gästen geschmuggeltes Leichenfleisch serviert.

00:13:20: Die inzwischen ziemlich runtergerockte Drag-Coo Soya the Cow beginnt einen Hungerstreik vor dem Hauptgebäude des Schweizer Lebensmittelgiganten Nestle, in Vöve.

00:13:31: Sie verlangt von Nestle weltweit alle tierischen Produkte freiwillig aus dem Sortiment zu entfernen und nicht nur so wie gesetzlich vorgeschrieben hier in der Schweiz.

00:13:47: und als erste bekennende Veganerin zur Präsidentin der USA gewählt.

00:13:51: Die gibt's jetzt wieder!

00:13:55: Die Europäische Union wird komplett nutztierfrei.

00:13:59: Kurze Zeit später folgen China, Indien die USA, die neue demokratische Republik Syrien und mehr als vierzig weitere Staaten.

00:14:07: Zwei-tausendundfünfzig.

00:14:08: unter Federführung des inzwischen fünfundneunzigjährigen Wiedergewählten brasilianischen Dauerpräsidenten Jair Bolsonaro wird der Alliant der Fleisch- und Fischessendenstaaten gegründet.

00:14:19: Ihr Logo zeigt einen Mann in einer heroischen Pose wie er eine in der rechten Hand einen Lachs in die Luft hält und mit dem linken Fuß einem am Boden liegenden Hahn die Kehle zudrückt.

00:14:33: Das Vereinigte Königreich wird zum neuen Hotspot des internationalen Leichenfleisch-Tourismus, und wird darum von der Europäischen Union mit harten Sanktionen belegt – trotz dem Reisen Millionen von Europäerinnen jedes Jahr nach Großbritannien um dort leichen Fleisch zu konsumieren.

00:14:55: entwickelt eine bahnbrechende neue Technologie, welche es den Zollbehörden erlaubt necrobiologische Körperscans durchzuführen.

00:15:05: Menschen, welche Leichenteiler in ihrem Verdauungstag mit sich tragen, denen wird die Einreise verweigert!

00:15:28: Es kommt in manchen Regionen zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

00:15:31: Die Welt ist gespalten, zudem zeigen die Folgen der Klimaerhitzung ihre grausamste Seite steigende Meeresspiegel, Hitzewellen, Typhune Waldbrände, Heuschreckenplagen.

00:15:47: im Jahrhundert der jahrhunderte langen kolonialistischen, imperialistischen und kapitalistischen Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen nicht mehr wie bisher weiterleben können rechten sich mit einem dringlichen Appell an die Weltgemeinschaft.

00:16:04: Sie fordern eine neue Ära Ein neues Wertesystem, in welchem die Regeneration von Ökosystemen, Tieren und Menschen zur obersten Priorität erklärt wird.

00:16:18: Und zum ersten Mal seit Jahrhunderten hört die Weltgemeinschaft hin – zwei Tausendund siebenundfünfzig!

00:16:28: Die Vereinten Nationen verkünden das universelle Recht der fühlenden Wesen.

00:16:34: Nach Abertausenden von Jahren des Abschlachten und Misshandelns haben alle Tiere jetzt Rechte.

00:16:40: Das Züchten verkaufen, kaufen – von Wirbeltieren und Zefalopoden wird weltweit verboten.

00:16:47: Dies gilt neben Vögeln, Säugetieren, Fischen- und Tintenfischen aus der ehemaligen Nahrungsmittelproduktion auch für Tiere in zoologischen Gärten, in Laboratorien wie auch für Katzen, Hunde und andere sogenannte Haustiere.

00:17:02: Die letzten Tiere aus beutenden Landwirtschaftsbetriebe werden weltweit beim Übergang zu einer pflanzlichen Landwirtschaft unterstützt.

00:17:10: Bauernhöfe werden zu Lebenshöfen, Schlachtfabriken werden zu Gedenkstätten, Fischerboote werden umgebaut und sie fischen jetzt Plastikmüll aus den Ozeanen.

00:17:23: Eine nie dargewesene Welle von Solidarität geht um die Welt!

00:17:27: Vermögende Menschen verschenken ihre Gelder an Familien, welche ihr bisheriges Einkommen verloren haben.

00:17:34: Und Sie ermutigen sie neue Lebensträume zu realisieren.

00:17:38: Überall wird jetzt von dieser neuen Ära gesprochen!

00:17:41: Die Menschen auf der Straße lächeln einander an und sie schenken selbst gebackene vegane Donuts- und Erdbeer-Törtchen wohlwissend.

00:17:51: das was jetzt hier geschieht historisch ist.

00:17:55: Es gilt jetzt allerdings noch eine viermonatige Übergangszeit, in der verweiste oder vernachlässigte Tiere eingeschleffert oder zu Katzenfutter verarbeitet werden dürfen.

00:18:06: Weltweit protestieren entsetzte Bürgerinnen gegen die Katzenfruttersonderresolution und fordern stattdessen dass alle Tiere für die kein Lebenshofplatz gefunden werden konnte in die Wälder freigelassen werden damit die Natur ihr eigenes Gleichgewicht herstellen kann.

00:18:22: Die Regenwäldern erholen sich Und die riesigen frei gewordenen Flächen von Futteranbau und Weideland, sie werden wieder bewaldet.

00:18:32: Sie dürfen verwildern!

00:18:34: Ein kleiner Teil davon wird zu ökodynamischen Green Cities umfunktioniert wo vierhundert Millionen Klimaflüchtlinge aufgenommen werden können und in urbanen Permakulturgärten Beschäftigung finden.

00:18:47: Diese Green Cities Beherblichen übelten es auch neben den Menschen rund hundert Millionen ehemalige Nutztiere allen voran ehemalige Milchkühe.

00:19:02: Die Olympischen Spiele sind jetzt zum ersten Mal zu hundert Prozent pflanzlich und Soja the Cow inzwischen mithilfe von AI-generierten DNA Longevity Boost wieder ziemlich beweglich präsentiert der Weltöffentlichkeit die neue Olympianhymne.

00:19:25: Nach vier Takten wird Zoya the Cow von einer Person in einem orangen T-Shirt erschossen und verblutet vor laufender

00:19:33: Kamera.

00:19:35: Die olympischen Spiele sind ein großer Erfolg, dank der pflanzlichen Diäten werden sagenhafte siebenundsiebzig neue Weltrekorde aufgestellt.

00:19:45: In die allgemeine Freude mischt sich allerdings die Nachricht von einem unbekannten tödlichen Virus das dreißigtausend Jahre lang im Permafrost geschlafen hat Und sich jetzt, wo das Eis geschmolzen ist von einem Organismus zum Nächsten verbreitet.

00:20:02: Ja und da bin ich jetzt tot und weiß deswegen nicht wie es weitergeht!

00:20:07: Vielen Dank fürs Mitreisen!

00:20:11: Wir sind jetzt allerdings immer noch im Jahr-Zweitausendundsechsundzwanzig.

00:20:15: wir haben noch ein bisschen Zeit... ...und ich freue mich dass es allerdings auch schon hier und jetzt immer wieder Fenster gibt für Utopien.

00:20:28: Leben, wo wir so leben als wenn das was wir uns wünschen bereits jetzt so wäre.

00:20:32: Also präfiguratives Handeln, präfiguratives Leben und das wäre das Ende meiner kleinen Reise mit euch!

00:20:40: Vielen vielen Dank!

00:20:59: Und im Sinne von diesen Utopien möchte ich sehr gerne wirklich zwei Veranstaltungen noch nennen und zwar ist es eine ein Festival in Tanzhaus Zürich vom XXVI bis XXVIII Juni Ich habe da einen Space kuratiert, da geht es um Resistance und Kunst als Aktivismus.

00:21:18: Das Ganze geht um Nachhaltigkeit moving towards zero.

00:21:21: Und wir zeigen da auch ein Film mit Rafa Bequir, Künstlerin aus dem brasilianischen Amatonas.

00:21:31: Ich bin der Drag-Ku und Rafa ist ein Drag Jaguar.

00:21:36: Miau!

00:21:39: Ein Wochenende später am vierten und fünften Juli möchte ich euch sehr gerne zu meinem Lieblingsort einladen und zwar ist das der Lebenshof Hof Nahr.

00:21:48: Ich weiß nicht ob ihr den kennt, es ist einen Bauernhof rund dreißig Minuten von Zürich.

00:21:53: da lebt eine Community von Menschen Hühnern Enten Schafen Schweinen Pferden und Rinder gibt's leider außer mich keine die leben da und lassen die Tiere einfach existieren.

00:22:05: Die wurden alle gerettet vom Massentierhaltung von Laboren von Schlachthäusern Und es ist eine Einladung, diese Tiere kennenzulernen aber auch durch Kunstwerke die da stattfinden.

00:22:18: Es gibt Lesungen, Musik, Literatur, Performance, Tanz bildende Kunst ein zweitägiges Wochenende das hoffentlich zeigt wie ein friedliches Miteinander voller Kunst und voller Cuteness aussehen könnte.

00:22:33: Dankeschön!

00:22:58: Ich nehme das Mikro wieder ein bisschen auf meine Höhe.

00:23:03: Danke, danke vielmals Soja!

00:23:06: Danke hast du uns eine oder deine Utopie oder eine deiner Utopien mitgebracht.

00:23:12: Herzlichen Dank weil intersectionaler Feminismus geht auch in die Natur und geht auch zu allen Lebewesen und ist manchmal nicht immer nur angenehm.

00:23:27: Und es braucht Auseinandersetzung, deshalb bin ich dir so dankbar, hast du das auch hier auf die Bühne gebracht?

00:23:35: Es hängt am Schluss alles zusammen.

00:23:37: Kinn ist Verbindung zu Natur und allen Lebewesen – hoffe

00:23:57: ich!

00:23:58: lädt auch ein zu vielleicht so etwas wie zärtlich

00:24:03: Radikalisierung

00:24:05: oder so.

00:24:06: Ich weiß nicht genau, Gülscha du wirst uns ja auch jetzt mal mitnehmen in deine Utopie, wie radikalsi sein wird.

00:24:19: ich weiss es ist ein Zehnpunkteplan.

00:24:21: das schafft schonmal Orientierung.

00:24:24: Ich finde das durchaus ambitioniert.

00:24:28: Wir werden sehen, wie du mit zehn Punkten die Welt verändern möchtest.

00:24:31: aber ich bin so hoch und so weit weg und ich möchte einfach mal hallo sagen.

00:24:36: Hallo!

00:24:43: Ich möchte auch dir danken dass du hier bist.

00:24:46: Du stellst dich ja dann nochmal selbst vor, wenn man das überhaupt noch muss oder wenn Frau das noch muss.

00:24:52: Für die ist aber nicht Wissen.

00:24:53: du hast einen mega tollen Podcast und der heißt Extremtherapie und den kann ich allen ans Herz legen.

00:25:00: Und du bist für mich wirklich die Podcast Queen der Schweiz!

00:25:05: Ich danke dir für alles und dass du immer wieder in meine Formate kommst und einfach diese Verbindung hier ist.

00:25:10: Dankeschön bis nachher.

00:25:27: Danke Hallo Sammel.

00:25:30: Hallo, what up bitches?

00:25:34: Also Leute ich bin heute hier für das hier... ...für die Weltfrauschaft.

00:25:41: Ich möchte mich noch mal ganz kurz vorstellen.

00:25:43: Mein Name ist Gülsha Adili und ich werde das heute auf Hochdeutsch machen.

00:25:46: Ich habe Mara gefragt ja soll ich am Anfang fragen ob Schweizer Dütche oder Hochdütche und sie so?

00:25:50: nein nein wir fragen nicht dass es niederschwelliger.

00:25:53: das ist besser okay.

00:25:55: also Triggerwarnung hoch Deutsch I try my best.

00:26:00: Ähm, ich bin... Ich werde ein'unvierzig Jahre alt.

00:26:04: Ich wurde in Nieder-Utswil geboren.

00:26:07: Das ist so eine kleine Vorstadt im Kanton St.

00:26:10: Gallen.

00:26:10: Dann habe ich eine Lehre gemacht als Pharmaassistentin Hab die Matura nachgeholt hab ganz kurz studiert, hat mir gar nicht gefallen.

00:26:19: dann wurde ich berühmt durch Joyce Dann wurde ich bürümt durch Podcasts Und jetzt entere ich quasi meine Politik-Ara, würde ich so sagen.

00:26:35: Das ist das kleine Zusammenfassung!

00:26:37: Ich werde im Entertainmentsegment bleiben aber mein Ziel ist es wirklich dass wir eine Utopie erschaffen und ich fange heute damit an.

00:26:50: Ich werde euch heute versuchen so perfekt zu radikalisieren In so einer Dosierung, wo man nicht dann so frustriert ist.

00:27:02: Nach Hause geht und traurig ist und ganz viel Eiscreme isst, vegane sondern die eigentlich hoffentlich uns alle zu Aktivismus aktiviert egal in welcher Form das jetzt sein soll.

00:27:16: Ich habe zuerst mir überlegt was es ganz wichtig aufzubrechen um eine Utopie zu erschaffen Und das sind Stereotype.

00:27:27: Das heißt, ich werde ein bisschen kurz was erklären zu Stereotypen und danach einen zehn Programmpunkte-Programm vorstellen.

00:27:37: So'n kleinen Kios quasi rausgeben mit Sachen die ihr alle vielleicht schon wisst, schon gehört habt, schon selber macht.

00:27:43: aber manchmal hilft eine Wiederholung Und das ist das, was heute hier passiert.

00:27:48: Also einfach Weltfrauschaft Auch wenn ihr jetzt einschlaft und auf Instagram rumscrollt, am Schluss muss einfach die Emotionen Weltfrau schafft.

00:27:58: Okay wir kommen zu Stereotypen.

00:28:01: Stereotype.

00:28:02: ich dachte ja... Ja I don't have it weißt du?

00:28:06: Ich denke ja viel über Sachen nach, ich analysiere Sachen nicht höre all diese Podcasts bla bla bla.

00:28:12: aber nein!

00:28:12: Die sind wirklich tief in uns verankert.

00:28:14: zum Beispiel meine Schwester behauptet auch tief und fest dass meine Nichte dass die jetzt nicht so zu einem Girl gemacht wurde von ihr, sondern das ist halt so in ihr drin.

00:28:28: Und ich bin mittlerweile oder ich war kurzzeitig auch überzeugt, dass das all einfach so ein Girls-Ding ist.

00:28:34: sie schminkt halt gerne und mein Neffe macht es halt nicht so.

00:28:38: aber it's not true.

00:28:41: Ich habe nämlich im Zuge einer großen Recherche für einen Workshop, den ich mache.

00:28:46: Für große Konzerne wie zum Beispiel Siemens wo ich die Eltern von Mädchen einlade, habe ich das Thema Stereotype so ein bisschen bearbeitet in deep dive gemachten Köpfler rein.

00:28:58: also Stereotype.

00:29:03: Die werden uns aufgedrängt und aufgezwängt.

00:29:08: Es ist nicht so, dass automatisch... und ich glaube das wissen wir aber es hilft wenn man's noch mal hört.

00:29:14: Es ist auch nicht so dass wir automatisch Ponys mögen und Jungs Autos sondern das wird gemacht von außen.

00:29:24: Das will ich weglassen.

00:29:28: Denn also hier gibt´s die Männer und hier die Girls and the in-betweens.

00:29:34: I see you okay?

00:29:36: I see you, aber ich habe das vereinfacht.

00:29:39: für die Basic Bitches bei Siemens.

00:29:41: Habe ich nur die männlich gelesenen Menschen und die weiblich gelasenen Menschen für diesen Workshop gebracht?

00:29:47: Und dann erklärt okay was sind überhaupt Stereotype?

00:29:50: Wieso gibt es das überhaupt?

00:29:53: Stereotype werden von der dominanten Gesellschaftsgruppe kreiert und produziert damit die Menschen in ihren Schubladen sitzen bleiben und das hilft, um eine Gesellschaft zu kontrollieren.

00:30:10: Und die Stereotypen wurden von Männern gemacht – white men!

00:30:17: Die entscheiden wie eine Frau zu sein hat und wie ein Mann zu sein ist.

00:30:23: Zum Beispiel wenn du Fußball spielen möchtest als Frau dann behauptet irgend ein Arzt Du kannst nicht schnell rennen, weil du bist eine Frau.

00:30:37: Dein Uterus fliegt dir raus, geht zurück in die Küche und Sauerteigbrot

00:30:42: backen.".

00:30:43: Während dem Ersten Weltkrieg war es so dass all diese Männer die mussten zum Krieg Das heißt ganz viele Frauen wurden in die Städte gebost.

00:30:53: Die wurden wirklich in die städte geholt Und musten da die Arbeiten von den Männern übernehmen.

00:30:59: Die mussten Munition herstellen.

00:31:00: Jetzt waren sie in den Städten und hockten darum am Wochenende oder abends, und hatten nichts zu tun.

00:31:07: Das heißt was hat man gemacht damit die sich ein bisschen bewegen, ein bisschen untereinander vergnügen?

00:31:13: Hat man den Frauen gesagt ja spielt doch ein bisschen Fußball!

00:31:16: Das heißt während dem Ersten Weltkrieg gab es in England hundertfünfzig reine Frauenfußballmannschaften.

00:31:24: Die haben richtig erfolgreich Fußball gespielt.

00:31:30: Es war so, dass an Weihnachten, in den letzten Jahren im Jahr, am Anfang des Jahres, in der es um die Fussball-Karriere ging.

00:31:34: An Weihnachten waren dreiundfünfzigtausend Zuschauer da und haben diesen Frauen beim Fußball zugeguckt.

00:31:42: Das war das immer noch glaube ich ein Weltrekord.

00:31:47: Das Problem ist aber, dass die Männer wieder zurück aus dem Krieg waren.

00:31:51: Und sie wollten die Frauen jetzt wieder heiraten.

00:31:53: Sie wollten sie zurück am Herd.

00:31:55: Das heißt, Fußball wurde verboten.

00:31:59: In den letzten Jahren wurde Fußball aus irgendwelchen kompletten absurden Gründen verboten.

00:32:06: Wesensfremd und unladylike.

00:32:10: Fahrradfahren wurden zum Beispiel unmoralisch gesehen.

00:32:13: Es gab sogar Ärzte, die behaupteten, dass Frauen die Fahrradfahrn ein Fahrradgesicht bekommen und unsittlich sind weil dieser Sathe natürlich verschiedene erogene Zonen aktiviert.

00:32:30: Das Ding ist, dass Frauen natürlich die Fahrrad fahren, die waren halt weiter weg von der Küche.

00:32:36: Die konnten sich jetzt plötzlich frei bewegen und Frauen, die aber Fahrrad fuhren wurden bespuckt oder mit Steinen beworfen.

00:32:44: Das heißt, man hat auch wieder Klischees und Stereotype herbeigezogen um zu behaupten dass sich das nicht schickt.

00:32:50: Und dass das nicht so einer Frau passt.

00:32:52: Dann wurde auch Fahrradfahren verboten.

00:32:59: Stereotype verändern sich auch je nachdem wie es halt den Männern passt.

00:33:05: Zum Beispiel ist es so, dass Programmierende in den neunzehnten siebziger Jahren ausschließlich weiblich war, also nur Frauen haben Computer die ersten Computer programmiert.

00:33:24: Weil das Bedarf Sorgfalt, Genauigkeit und es fiel nicht in den Technikraum weil Frauen können ja keine Technik und deshalb haben das nur Frauen gemacht.

00:33:36: außerdem war das eine Dienstleistung.

00:33:40: aber ab dem Zeitpunkt als Programmieren wieder Also viele Relevante wurde plötzlich und wichtig war für ein Geschäft, für einen Konzern haben das Männer übernommen.

00:33:53: Das heißt dieser Job der von Frauen Autodidakt sich beigebracht wurde, wurde plötzlich an Universitäten gelehrt.

00:34:03: Aber dort waren hauptsächlich Männer am Start und da wurden diese Frauen verdrängt von den Männern, hatten wieder keinen Job.

00:34:11: Und weil es ja jetzt ein Männerjob war haben diese Männer auch plötzlich mehr verdient.

00:34:18: Finance!

00:34:20: Früher waren keine Finance Bros.

00:34:22: am Start.

00:34:24: Das haben vor allem also nicht v.a.

00:34:26: nur Frauen gemacht.

00:34:28: In den neunzehnten Fünfzigern war also Buchhaltung Finance Controlling rein weiblich, weil es präzise ist.

00:34:36: Man musste ordentlich schreiben man musste sauber arbeiten und das war alles weiblig konnotiert.

00:34:45: als plötzlich Buchhaltung auch wieder viel relevanter wurde für die großen Geschäfte dachte man sich Das ist so wichtig für uns, das kann doch keine Frau machen.

00:34:54: Das heißt es wurde auch wieder an Universitäten gelehrt plötzlich und dann wurden auch Frauen wieder verdrängt aus diesem Arbeitsbereich und Männer haben das übernommen und mehr Geld verdient.

00:35:08: Sobald also Wissen oder Fähigkeiten plötzlich einen Wert bekommen in der Gesellschaft Wer wurden diese Jobs übernommen und die Frauen verdrängt?

00:35:27: Das Problem ist, diese Stereotypen sind nicht neun in den siebzigern und fünfzigern hängen geblieben.

00:35:33: Die sind so stark in uns internalisiert dass auch Lehrpersonen auch heutzutage noch nicht gefallen sind davor.

00:35:43: Es gibt eine große Erhebung die nur geguckt hat wie schneiden Girls und Boys in den Schulen ab.

00:35:51: Und wie werden sie von den Lehrpersonen bewertet?

00:35:56: Lehrperson, die interpretieren wenn Jungs nicht mitmachen im Unterricht oder schlecht sind im Unterrecht wird das interpretiert dass die Jungs einfach unterfordert sind und gelangweilt vom Stoff überfordert sind oder nicht mitmachen, dann wird das interpretiert von Lehrpersonen, dass die Girls das machen was sie halt können.

00:36:32: Außerdem neigen auch Jungs dazu, wenn sie ihre Leistungen vor allem in der Mathematik überschätzen und Mädchen neigen dazu Schwierigkeiten auf persönliche Ursachen zu schieben.

00:36:54: Das ist nichts für mich, ich schaffe das nicht.

00:36:57: deshalb mag ich keine Chemie und auch keine Physik.

00:37:01: Das sind alles Erhebungen aus verschiedenen Studien die ich jetzt hier kurz zusammengefasst habe.

00:37:07: Es gibt zum Beispiel auch... ...ehm... ...Zw.

00:37:10: Jahrzehnte wurde eine Studie gemacht mit Geometrieaufgaben Und wenn man Mädchen eine Geometrieaufgabe gibt und sagt, es ist ne Geometri-Aufgabe.

00:37:23: Und einem anderen Teil der Mädchen gibt man dieselbe Aufgabe und sagt Es ist eine Zeichnungs-, Kunst- und Kreativitätsaufgaben Dann schneiden die Mädchen in der Kunst-und Zeichnungsauffgabe obwohl es dieselbe Aufgabe ist viel viel besser ab.

00:37:40: Und zwar Wenn es als Geometriedeklariert ist haben sie im Schnitt neun bis zehn Punkte für die Geometrieaufgabe.

00:37:50: Die Gruppe, denen man aber gesagt hat es ist eine Zeichnungsaufgabbe, die haben zwölf bis vierzehn Punkte für identische Aufgabe andere Länder und andere Stereotypen.

00:38:04: das heißt hier bei uns an der ETH studieren immer noch viel mehr männlich gelesene Menschen Informatik oder programmieren unsere Computer und unsere Welt, übernehmen AI.

00:38:19: Aber in Malaysia zum Beispiel ist es ganz anders.

00:38:22: da sind nicht Männer die Computer nerds sondern Frauen weil Informatik gilt zb in Malaysia als ein Job der sauber ist sicher ist man heißt an einem Ort und deshalb werden die Frauen gefördert in diesem Bereich.

00:38:45: Weder in der Psychologie, also noch in der Neurobiologie, noch sonst irgendwo ist erwiesen dass Geschlechter unterschiedliche Talente haben oder unterschiedliche Fähigkeiten die angeboren sind und irgendwie mit dem Gender zusammenhängen.

00:39:03: It's not true.

00:39:05: all diese Ängste oder diese Stereotypen

00:39:08: usw.,

00:39:08: das ist alles einfach nur aufgeladen.

00:39:13: Und das Ding ist.

00:39:15: Das eine ist, dass wir das aufbrechen müssen um eine Welt zu haben in der wer leben möchten.

00:39:21: Das andere ist, da richtig viel schlimme und dumme Sachen passieren weil wir an diesen Stereotypen gefangen sind.

00:39:28: Weil wir an den Stereotypen gefahren sind, sind Frauen nicht an Orten um dort Sachen mitzuentscheiden die aber wichtig sind, dass Frauen überleben!

00:39:37: Zum Beispiel... ...ist es so, dass in Fahrzeugmodellen die ungefähr in den vergangenen Jahrzehnten bis zum Jahr war, dass die Wahrscheinlichkeit für Frauen bei Verkehrsumfällen viel schwerer verletzt zu werden oder sogar zu sterben um ca.

00:39:56: von der Erkrankung des Männern erhöht ist, weil die Dammis so gebaut waren, dass es ein Durchschnittsmännerkörper war.

00:40:06: Also die Airbags und so weiter, die Gurte wurden getestet auf Männerairbags.

00:40:12: Das hat sich mittlerweile geändert.

00:40:15: aber auch so dumme kleine Sachen, die unser Leben jeden Tag ein bisschen anstrengender machen wie zum Beispiel das Werkzeug nicht für unsere Hände gedacht ist also nicht für die Durchschnittshand einer durchschnittweiblich gelesenen Person oder So Sachen, die relevant sind in der Arbeit.

00:40:37: Also wenn man Chirurgien wird ist scheiße weil die ganzen OP-Geräte sind nicht für unsere Durchschnittshände gemacht sondern für den Durchschnitz für die Männerpranke Wo wir sitzen Stuhlhöhe, Sofa-Höhe.

00:40:52: Wie Sachen gemacht sind?

00:40:53: Wo der Tür knauf ist!

00:40:55: Wie warm oder wie kalt das es im Office ist.

00:40:58: Alles ist eigentlich nicht für uns gedacht und da sind alles kleine Dinge die uns ständig nerven und die ständig unser Leben so ein bisschen mühsamer machen und die dann am Abend machen dass wir richtig abgefagt und müde sind um gar keinen Bock mehr haben auf die Straße zu gehen und das Patriachat anzuzünden.

00:41:18: Und genau da Ja, deshalb müssen wir überall zu einundfünfzig Prozent vertreten sein.

00:41:24: Oder auch Handys – my fucking ass!

00:41:26: Handys sind nicht für unsere Hand gemacht.

00:41:29: Wir müssen das immer mit beiden Händen, müsste mir da rumtippen.

00:41:33: Aber wir brauchen eine Hand frei um sozumachen okay?

00:41:37: Oder um ne Wand zu malen oder

00:41:39: um ein Kind

00:41:40: zu halten oder um unser Neffen zu holen oder jeden jemandem in den Hals zu boxen.

00:41:45: Wir brauchen eine hand die frei ist.

00:41:47: ok Dann mein Lieblingsbeispiel ist einfach immer wieder schön das zu hören und zu wissen, dass es braucht uns.

00:41:58: Die NASA hat der ersten Amerikanerin die in den Algen flogen ist für sechs Tage hundert Tampons mitgegeben.

00:42:07: Sie haben auch nicht gefragt wo sie im Zyklus steht?

00:42:11: Und sie haben auch die Tampon am Rückholfaden alle miteinander zusammen gebunden.

00:42:20: Also die NASA hat für Frauen, die sie uns all schicken wollen und wollten.

00:42:26: Hat die NASA in den achtziger Jahren, hat sie Kosmetikspiegel entworfen?

00:42:33: Das macht Sinn oder?

00:42:34: Weil wir müssen ja hübsch aussehen!

00:42:36: Ja okay All diese Stereotypen müssen wir auch brechen.

00:42:43: was auch immer ihr braucht um das zu tun do it Das Ding ist.

00:42:47: ich habe jetzt mir aufgeschrieben Was sind so kleine Sachen die Ich mache um die Welt ein bisschen besser zu machen?

00:42:54: und das will ich jetzt auch mit euch.

00:42:56: Das ist quasi der Zehn-Programm-Teilepunkt, aber was ich wirklich wichtig finde es zu realisieren dass das all over the place ist und dass man richtig streng und hart arbeiten muss um das aufzubrechen.

00:43:10: Aber... Was kann ich tun?

00:43:13: Alles!

00:43:14: Ich glaube das Wichtigste was ich das Wichtigste fand Und immer noch finde ist zu realisieren, dass wir in einer riesengroßen Shit Show gefangen sind.

00:43:28: Dieses System ist wirklich nicht nur gegen uns sondern auch gegen die Männer.

00:43:35: Gegen die In-Betweens.

00:43:36: Gegen absolut alle!

00:43:38: Dieses System is so abgefuckt das wir echt keine gute Zeit haben und so eine hohe Suizidrate obwohl eigentlich, es wäre doch schön was du in der schweiz ist doch schön berge und toll.

00:43:53: und wichtig ist dass man auch eine ernsthafte trauerphase mal einlegt um so diese emotion zu spüren

00:44:01: diese wut

00:44:02: oder auch dieses verdrängen das habe ich zum beispiel lange gemacht oder auch zu realisieren dass zum trauen auch dazugehört dass man so diese internalisierten Sexismen, dass man an denen ganz lange festhält weil die loszulassen bedeutet immer auch das man so ein Teil von sich selber loslassen muss und dass man sich so ein bisschen schämt für was man früher war.

00:44:29: Für mich war das auch, oder ist es manchmal schmerzhaft wenn ich Sachen gucke von vor fünfzehn Jahren als ich bei Joyce jeden Tag eine Sendung gemacht habe.

00:44:39: Ich hab so viel sexistische Kackscheiße oder auch sexistischen Sachen gesagt.

00:44:44: also richtig und ich glaube es ist wichtig dass man das ernsthaft macht, dass man ernsthaft diese Trauerphase akzeptiert.

00:44:56: ganz viele Frauen, denen wir im Internet begegnen.

00:45:00: Die sagen, ich bin keine Feministin und blach!

00:45:03: Dass die

00:45:03: auch

00:45:04: dort drinstecken, dass sie so stark irgendwas festhalten müssen weil wenn man das loslässt... Das ist ganz viel Schmerz, ganz viel Wut und braucht viel Zeit um das zu verarbeiten.

00:45:16: und es sind ganz komplizierte Emotionen.

00:45:19: Das heißt, wenn auch immer Mann einer Frau im internet begegnet oder eine Mann der halt am Durchdrehen ist, im Prinzip ist die Emotion mit der man begegnen muss oder die Haltung – ich versuche das – ist eigentlich Mitleid.

00:45:34: Das heißt nicht dass ich in den Kommentaren nicht sage fuck you, you fucking fuck!

00:45:38: Aber als Grundhaltung habe ich auch Mitleit.

00:45:46: Ich glaube wir müssen akzeptieren, dass wir es machen müssen.

00:45:51: weil wir sind müde, wir sind gestresst.

00:45:52: Die ganze Welt ist gegen uns unsere Handys alles was wir anfassen die Temperatureinstellungen im Office.

00:45:58: aber wir müssen dieses Probleme lösen.

00:46:00: The girls the gays in between is on us.

00:46:03: niemand anders wird's machen.

00:46:05: Ich glaube wir müssen das andere Geschlecht mitnehmen Aber it´s On Us.

00:46:12: Ich weiß, es ist anstrengend und ich weiß das eine große Aufgabe.

00:46:15: Aber wenn's jemand kann dann sind wir es.

00:46:18: also let's change the fucking world damit wir in einer Utopie leben können die wir uns auch wünschen.

00:46:25: Damit ich nicht im Frust versinke versuche ich alles wie meine Hausarbeiten in Kleinstteile aufzusplitten.

00:46:36: Also was ist der Kleinsteil den ich machen muss?

00:46:39: Außerdem versuche mich immer meine Battles für mich herauszufinden.

00:46:48: Ich diskutiere nicht mit antifeministischen Menschen, ich diskutiere nichts!

00:46:53: Ich schreibe es in die Kommentare.

00:46:54: wenn sie irgendeinen Bullshit sagen, schreiber ich es rein und danach gucke ich weg, wann der Antwort kommt.

00:47:01: Ich mache das nicht, dass es so zärt die Energie.

00:47:05: Ihr könnt das... irgendjemand muss es machen, jemand muss sie an der Hand nehmen irgendjemand muss die Männer supervisen.

00:47:13: Ich bin es nicht, vielleicht

00:47:15: bist

00:47:15: du es, vielleicht fühlst du das dass du jeden Tag mit einer antifeministischen Person eine kleine entspannte Diskussion ansättest.

00:47:26: aber ich zum Beispiel it's not for me.

00:47:29: ich was ich mache ist ich stärke Menschen die auf meiner Seite stehen.

00:47:36: euch!

00:47:39: euch eine gute Zeit.

00:47:40: Heute mache ich euch zum Beispiel keine gute Zeit, I'm very sorry!

00:47:44: Normalerweise bin ich eine sehr witzige Person.

00:47:47: heute wollte ich wirklich dass man nach Hause geht und schon was anzünden möchte.

00:47:56: wie auch immer Ich erkläre niemandem den Feminismus.

00:48:01: Ich mache euch eine gute Zeit.

00:48:05: Und ich habe für mich herausgefunden, dass es für mich am meisten Sinn macht und Spaß macht und ich am meisten meine Leidenschaft irgendwie nachkommen kann wenn ich Entertainment biete die euch entspannt damit ihr eine gute zeit haben könnt für ne kurze zeit Podcast von mir hört, damit ihr nachher sagen könnt.

00:48:28: Das war jetzt entspannend und jetzt geht es weiter mit dem Kampf!

00:48:32: That's my thing und ich glaube wir alle müssen oder dürfen herausfinden okay was ist unsere... Was ist unser Battlefield?

00:48:43: Was ist das was ich geben kann?

00:48:45: Was habe ich für Ressourcen?

00:48:47: wie kann ich die Welt zu einem besseren Ort machen?

00:48:52: Und meine Therapeutin hat mich auch erklärt Wenn man mit Leuten diskutiert, dann diskutiert man meistens nicht mit einer erwachsenen Person sondern mit dem Teenager.

00:49:07: Wisst ihr wie ich meine?

00:49:08: Man hat ja so verschiedene innere Anteile und wenn der antifeministische Personen anfängt so rumzuhäten, ist eine trotzige Version plötzlich am Start von deinem Vis-à-vis.

00:49:20: Eine trotzige Person, die eigentlich noch in der Trauerphase steckt von das Patriachat ist eigentlich scheiße.

00:49:28: Und dann versucht man nett und sane das zu erklären aber das geht nicht weil die Person an einem anderen Ort ist.

00:49:37: Deshalb ist es nicht mein Ding.

00:49:40: aber vielleicht gibt's irgendwelche Leute hier die helfen möchten bei der Trauararbeit von Angetriggerten inneren Teenagern.

00:49:50: Für mich auch immer wichtig, um nicht im Frust zu versinken.

00:49:54: Was ist mein Wirkungskreis?

00:49:57: Weil dort kann ich was ändern!

00:50:00: Wenn ich einen Kommentar lese auf Instagram oder eine Instagram-Kachel sehe oder mit euch abhänge, mich mit euch verbinde.

00:50:08: das kann mich auf eine Art und Weise inspirieren dass Krafttanke und Energietanke, um dann einzustehen wenn irgendjemand meine Hilfe braucht.

00:50:19: Ich habe dann Energie, um mutig zu sein, um zur Polizei zu gehen, wenn mir was widerfahren ist.

00:50:26: Ich stärke mein Selbstwert indem ich so ganz kleine Sachen mache Und wir uns gegenseitig inspirieren.

00:50:34: Das ist das Was klein wirkt aber einen Riesen-Effekt haben kann.

00:50:43: Etwas, was ihr am Estisch sagt oder wenn ihr im Büro gendert oder wenn Ihr einen positiven Kommentar hinterlasst bei irgendjemandem wo ihr seht die Kommentare sind krass negativ.

00:50:54: das kann ein riesengroßen Einfluss haben auf das Leben von einer vielleicht fremden oder bekannten Person oder jemanden der mit euch arbeitet.

00:51:06: diese kleinen Sachen ganz, ganz viel bewirken und deshalb wenn ihr im Internet Zeit verbringt lasst random Liebe da.

00:51:18: Lasst random Kommentare da!

00:51:20: Und wenn ihr Zeit und Lust habt auch mal einen hässigen Kommentar.

00:51:26: gar kein Problem.

00:51:32: ich für mich finde es auch noch wichtig zu sagen dass man Ablenkungen erkennen muss und soll und darf war eine riesengroße Ablenkung für Jahrzehnte, der fucking

00:51:48: Kack

00:51:48: Kapitalismus in unserem System, der gemacht hat das ich mich ständig hässlich gefühlt habe.

00:51:54: Ich war einen neunziger Jahren ständig auf irgendeiner Diät.

00:51:59: Ich habe immer irgendeine Zeololitecreme benutzt, ich hab meine Oberschenkel mit Algenpaste eingerieben und dann mit Klasichtfolie.

00:52:08: Und das hat dann drei Stunden lang so krass gebrannt und ich hatte rote Haut!

00:52:13: Ich habe so viel Zeit verbracht, mich im Spiegel anzugucken um mich anzufasten und zu gucken wie wir meine Arme wackeln.

00:52:21: Das hat

00:52:22: richtig

00:52:23: ganz viele schlechte Sachen gemacht.

00:52:25: Das waren so riesengroße Ablenkungen Und ich meine, wieso ist Cellulite hässlich?

00:52:31: Wieso sind Dehnungsstreifen hässlig.

00:52:33: Das ist das was die meisten Menschen haben und nur ungefähr zwei Prozent der Menschen haben das nicht und das wird als unser Schönheitsideal verkauft.

00:52:44: oder auch so Sachen wo ich so denke oh mein Gott wie viel Zeit ich verschwende mit meinen Haaren!

00:52:50: Ich meine nicht mal eine Kopfhaare sondern mein Körperhaar.

00:52:53: alle zwei bis drei Wochen bezahle ich hundert Fünfzig Franken, um alle meine Haare abwärts von Nase weg zu schrenzen mit Wachs.

00:53:05: Dann denke ich mir so wie so... Ach ist wirklich absurd!

00:53:08: Und letztens habe ich ein Instagram-Post gesehen dass die Haare nur deshalb so ein riesengroßes Problem geworden sind weil nineteenhundertfünfzehn Gillette entschieden hat das jetzt Frauenhaare entfernt werden müssen.

00:53:23: und es ist einfach alles.

00:53:24: so viel Zeitverschwendung.

00:53:26: Oder auch zum Beispiel Botox, großes Thema aktuell in meinem Freundeskreis.

00:53:33: Ich habe z.B.

00:53:34: mir auch schon mehrere Male Botox in die Stirn gespritzt.

00:53:37: und dann habe ich mir gedacht wieso eigentlich?

00:53:39: Wieso mache ich das?

00:53:40: Das ist ja wieder ein Termin auf meiner Taduliste obwohl ich ja kaum alle anderen Termine hinkriege.

00:53:47: Und wie so ganz genau muss meine Stirne Versteiner sein?

00:53:51: Wysso darf ich nicht altern Osempic, was mehrere Leute in meinem Freundeskreis jetzt nehmen.

00:54:00: Und ich denke mir so krass!

00:54:03: Jetzt müssen wir uns wieder unter ernähren und mir ist wirklich egal, was ihr macht, Leute.

00:54:08: Versteht mich nicht falsch?

00:54:10: Ihr könnt Botox ballern, Osepik nehmen... alles wegspritzen machen, bla bla bla.

00:54:16: Ich sehe diese Eingriffe auch nicht als ästhetische Eingriffes sondern mehr als eine Rüstung aus einem Schutzschild damit wir in diesem System überleben können.

00:54:25: You do you!

00:54:26: Aber ich für mich habe entschieden das sind für mich viel zu große Ablenkungen die ja eigentlich nur machen dass meine Zeit, meine Leidenschaft, meine Grandiosität verschwendet wird Für irgendetwas, wo ich gar nicht weiß wieso?

00:54:42: Weil das Frauenbild entspricht dem Geschmack von einem pädophilen Mann.

00:54:46: Haalos kleine Nase hohe Stirn und dann so Sandkist und so rosa Bäckchen und jetzt auch noch diese Merzentüpfchen.

00:54:58: also man muss aussehen halt wie ein Kleinkind!

00:55:01: Man darf nicht aussehen wie eine erwachsene Person.

00:55:04: für wen genau will ich

00:55:06: dass?!

00:55:07: It's a no for me.

00:55:09: was wir auch uns bewusst sein müssen, dass ganz viel Unterbewusst läuft.

00:55:13: Dass irgendeine Zahl, die ich im Internet gesehen habe, aber alle Sachen... Ganz viele Sachen, die wir machen, denken, fühlen, handeln, das passiert unter Bewusst und nicht mit aktiven Denken.

00:55:23: Jetzt sind wir in einem System aufgewachsen, dass es zwingt, dünn zu sein, keine Zählite zu haben wie auch immer und leise zu sein und defaultmäßig Entscheiden wir dann Sachen, die unterbewusst uns aufgeladen werden.

00:55:40: Was wir auch aber nicht vergessen dürfen!

00:55:43: Wir werden zu dem was uns umgibt das heißt dass was wir defaultmäßig drauf geladen bekommen haben auf unser System Das können wir aktiv mit entscheiden indem wir uns solche Sachen aussetzen.

00:55:56: Wie können das überschreiben?

00:55:57: Unser Hirn ist dumm.

00:55:59: Es glaubt, was wir ihm sagen.

00:56:01: Das heißt, wir müssen ihm ganz häufig sagen dass wir wirklich ganz schön sind und das der Bauch sehr ganz cute ist Und auch mit Leuten umgeben die das ähnliche denken und fühlen wie zum Beispiel so ein Event.

00:56:16: Es ist auch so, dass man diese Spaces immer wieder sich halt vornehmen.

00:56:21: Alle zwei Wochen gehe ich an so ein Ort und lasse mich von Liebe berieseln – von Menschen die ähnlich ticken und was Ähnliches wollen wie ich!

00:56:31: Wir können wirklich nicht viel kontrollieren.

00:56:34: wir können aber kontrollieren wie wir unsere Zeit verbringen bzw zumindest unsere Freizeit.

00:56:41: Selbstwert müssen wir pflegen und hegen Weil über Jahrhunderte hinweg wurde uns das weggenommen.

00:56:48: Wir wurden aus Büchern rausgeschrieben, uns wurden Stereotypen aufgedrückt und es wurde gesagt wir mögen florale Düfte und Sauerteigbrot und wir möge es einfach Kleider zu tragen.

00:57:02: unser Zu-sein und wir sind eher submissiv Und unsere weibliche Energie ist nourishing und bla bla bla.

00:57:10: Nein!

00:57:11: It's not.

00:57:14: Wie gesagt, es gibt keine angeborenen Fähigkeiten.

00:57:17: Aber wenn ich eine angebohrene Fähigkeit sagen müsste dann würde ich sagen wir sind vieles aber wir sind nicht submissiv.

00:57:26: Wir sind nicht dafür da dass wir für irgendjemanden irgendwas machen.

00:57:32: man hat Alles versucht.

00:57:33: Viele Narrative, viele Mediziner die gesagt haben wir haben Penis, Naht oder bla bla bla.

00:57:41: aber man kriegt es halt nicht hin.

00:57:42: Wir sind immer noch hier und nehmen einen Raum ein Und übernehmen diese Welt.

00:57:47: früher oder später It's gonna happen.

00:57:51: Aber ich zum Beispiel versuche mein inneres Kind meinem inneren Kind richtig viel Liebe zu geben Sachen im Spiegel anzugucken alles schön zu beladen, Dehnungsstreifen.

00:58:07: Ich habe mich über Jahrzehnte hinweg dafür geschämt.

00:58:10: jetzt denke ich mir so ist eine Verzierung Ist ne schöne Verzierungen.

00:58:14: mein Bauch hab ich mich geschämt immer eingezogen.

00:58:18: Es wurde immer eingezogen.

00:58:19: Jetzt stehe ich vor den Spiegel und sehe mich als kleines Kind Und das hilft mir dass ich meinen Körper noch mal anders verstehe und akzeptiere, weil wie kann der Körper von einem kleinen Kind hässlich sein?

00:58:34: Es ist immer nur der Körper einer erwachsenen Frau, der irgendwie hässlig ist.

00:58:38: Aber ein kleines Kind das es immer noch so tief in mir drin, dass mir das geholfen hat und vereinfacht hat mich... besser zu akzeptieren.

00:58:50: Weshalb ist das wichtig, damit ich auf solche Bühnen stehen kann?

00:58:54: Damit ich Raum einnehmen kann und turns out.

00:58:57: wenn auch immer eine Frau rein Raum einnimmt dann wird früher oder später irgendein Mann einen Medium versuchen dass was sie macht gegen Sie zu verwenden also ihre Inhalte zu webdenisen gegen sie.

00:59:14: und damit man nicht durchdreht muss man halt sein Selbstwert stärken.

00:59:21: This is what I try!

00:59:24: Und ich glaube, was uns nicht bewusst ist aber wir immer mal wieder spüren wenn wir zum Beispiel am feministischen Streik sind und uns gegenseitig sehen dass wir eine fucking Power haben Wenn wir wollen dann ist wirklich in fünf Jahren aufgeräumt.

00:59:45: Ja it's the truth.

00:59:50: Aber das Problem Und ich glaube, das müssen wir uns ganz bewusst machen.

00:59:54: Das Problem ist dass so viele kleine Dinge die ganze Zeit gegen uns verwendet werden diese Stereotype, das Narrativ, das wir so aussehen müssen und so weiter.

01:00:04: aber im Prinzip gehört uns die fucking Welt weil ganz ehrlich auf der Welt leben eigentlich nur Mütter und ihre Kinder.

01:00:13: Ich habe das auf Instagram gesehen!

01:00:15: Ich habe ein bisschen geweint und ich denke So müssen wir anfangen durch die Welt zu gehen, wenn irgend so ein Idiot wieder dumm ist.

01:00:25: Man muss ein bisschen Mitleid haben auch auf Abstand halten und gucken dass wir uns gegenseitig stärken.

01:00:33: Let it sink in Leute!

01:00:36: Wir haben einen integrierten drei D-Drucker in uns.

01:00:42: Wir sind nicht auf die Welt gekommen um ein unentspanntes Leben zu haben.

01:00:47: Wir haben eine ganz, ganz kurze Zeit hier und ich glaube wir wollen alle dasselbe.

01:00:53: Wir wollen eine gute Zeit und ich finde wir sind hier um zusammen vor allem eins zu machen und zwar zu tanzen.

01:01:03: Ja!

01:01:04: Wir sind einfach nur hier zu tancen.

01:01:06: Danke das ihr mir zugehört habt Faust in die Luft Und ich hoffe wir bleiben alle noch hier und tanzen heute Die Trauer weg...die Aggression den Frust und lassen die Freude rein, um unsere Utopie in fünf Jahren zur Realität werden zu lassen.

01:01:29: Danke!

01:01:30: Danke fürs Zuhören!

01:01:51: Also ich sag es ist für mich was ganz weirdes, ganz ernst zu bleiben.

01:01:56: Ich wollte immer wieder so Gags machen und Witze weil das ist mein Ding.

01:01:59: aber ich wollte auch diese Ernsthaftigkeit mal Raum lassen Weil normalerweise bin ich eine Entertainee Queen und versuche das so in kleine lustige Sachen zu verstecken.

01:02:11: Aber danke, dass ihr mir so aufmerksam zugehört habt!

01:02:14: Und ich spüre euer Liebe, ich spür eure Energie... ...und ich spüre auch diese Kraft, dass wir wirklich alle eigentlich dasselbe wollen.

01:02:25: Das macht was mit mir.

01:02:26: Thank you!

01:02:39: Danke vielmals Gilscha!

01:02:48: Danke!

01:02:50: uns einfach auch nochmals an ganz viele Dinge erinnert hast und immer wieder auch darin nochmal neue Erkenntnisse und Reflexionen stattfinden können, dass du dich darauf auf eingelassen hast.

01:03:02: Und ja ich finde dich ernsthaft auch genauso oder wunderbar ist.

01:03:10: also nochmals herzlichen Dank!

01:03:21: Ich könnte jetzt zu ganz vielen Punkten was sagen.

01:03:23: Das wisst ihr, ich kann immer irgendwie noch auch etwas sagen.

01:03:26: Ich könnte hier hinsitzen mit Gülscha noch ein Deep Talk machen.

01:03:29: Alles gesagt ist eben nie!

01:03:32: Und deshalb gibt es dieses Kinn-Festival, dass wir ganz viele abende Tage nachmittage haben Nächte, die wir miteinander verbringen können und diese Gespräche fortführen können.

01:03:46: Danke vielmals Gülscha!

01:03:47: Danke Soja de Kau!

01:03:49: Danke Janin für die wunderbare Technik!

01:03:52: Bis nacher Danze!

01:04:03: Kinradio mit Podcastserien, Ausschnitten aus

01:04:07: Live-Events

01:04:08: und Deepen Talks.

01:04:10: KinradIO verbinde dich!

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