KAFFEE & KOMPLIZ*INNEN #4 mit Claude Bühler

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00:00:00: Kinradio

00:00:02: mit Audiobeiträgen rund um Kinship.

00:00:05: Hier geht's um Verbindungen.

00:00:08: Kinradios

00:00:09: mit Podcastserien,

00:00:10: Ausschnitten aus Live-Events und Deepen Talks.

00:00:14: KinRadio verbinde dich!

00:00:17: Ich lebe Koffie und ich bin ein Fan Girl.

00:00:22: Du kennst, dass du mit jemandem gut Kaffee trinkst und kommst zwei Stunden später nach Hause.

00:00:26: Wenn wir neue Gedanken haben, haben wir einen guten Tipp komplett aufgeladen oder mit der Erkenntnis, dass die Welt eigentlich immer noch scheisse ist – nicht zu laut!

00:00:33: Das sind Kaffees und Komplizinnens.

00:00:36: Eine kleine

00:00:37: Pause von Patria Jat.

00:00:39: Kaffeekomplizinnen, die vierte heute an dem Tag, wo wir hier sind, wir sind immer noch im wunderschönen Kunststrom vom Gaswerkareal in Schafhausen Und wissen wie ich von mir sitze?

00:00:52: Glockwiller.

00:00:53: Hoi!

00:00:54: Hoi.

00:00:54: Mega schön, bist du da?

00:00:56: Woher kommst du?

00:00:57: Wo bist du angekreist?

00:00:59: Ich bin jetzt vom Lichtesteig gekommen.

00:01:02: Das ist im Tokenburg mit dem Zug.

00:01:05: D.h.,

00:01:05: du warst seit Limm-Zug?

00:01:07: Ja, eineinhalb Stunden.

00:01:09: Eineinhalb

00:01:09: Stunde.

00:01:10: Hey mega schön, du bist extra gekommen und ich freue mich sehr.

00:01:14: Wir haben ja schon... wir kennen hier schon ein Zeitgleich Doch er hat schon ein paar Jahre überlegt.

00:01:21: Wann und wie?

00:01:22: Wo haben wir uns kennengelernt?

00:01:24: Das erste Kennenlernen war an der Ausstellung in den alten Fabriken Rappelschwill, wo wir beide ausgestellt haben.

00:01:31: Oder?

00:01:32: Ja, ich glaube das könnte durchaus sein.

00:01:34: Das ist im einen Jahrzehnte oder zum zweiten Jahrzehn?

00:01:38: Ja.

00:01:38: Ich bin auf jeden Fall nicht mehr

00:01:41: sicher.

00:01:42: Auf jeden Fall hast du dort ... Fotografie zeigt,

00:01:46: weil

00:01:46: du fotografierst unter anderem.

00:01:49: Du machst auch Sound, Kunst, Klang, Radio und immer wieder habe ich das Gefühl von dir ein Thema gemeinschaftliche kollektive Arbeit, Zusammenleben, die Frage nach wie machen wir das?

00:02:08: Wie gestalten wir es?

00:02:11: neben dem heteronormativen?

00:02:14: Jeder ist im eigenen Wenigli leben und werken.

00:02:18: So werde ich das so ein bisschen zusammenfassen.

00:02:22: Sehr gut zusammengefasst!

00:02:24: Ich kann nämlich, weil ich sage so etwas, aber ich definiere mich darüber dass ich ein Fan-Girl bin grundsätzlich weil ich einfach finde es gibt so viele tolle Menschen die so tolle Sachen machen und ich bin einfach immer begeistert auch von dieser Energie und der Ideen.

00:02:42: Und ich habe eine Erinnerung an dich.

00:02:44: Vielleicht war es sogar noch vor und nach.

00:02:46: Ja, also Jahreszahlen und Chronologie ist nicht so mein Ding aber... Ich hatte die Erinnerungen an dich in St.

00:02:54: Gallen im Stadtpark.

00:02:57: Da bin ich eingeladen gewesen um ein Performance zu machen.

00:02:59: Das hat, glaube ich, das Master Patriarchy gehalten, die Veranstaltung.

00:03:03: Und ich glaube du bist auch entweder nur als Gastin oder hast auch noch Sound gemacht.

00:03:10: Das weiss sie mir nicht mehr ganz genau!

00:03:12: Aber ich weiss noch, dass du... Das Erste, was ich von dir mitbekommen habe, ist, dass dich irgendwie mega detailliert erklärt hast, wenn man ein Gerätli benutzen kann.

00:03:23: Mit Kabel und wo, in einem Mikrofon.

00:03:26: Und es ging so um den Sound.

00:03:28: Ich weiss nicht, ob ich dir zugelassen hätte.

00:03:30: Da hatte ich ein Antifascher oder so.

00:03:34: Ich habe so eine klare Erinnerung.

00:03:37: Und ich dachte einfach, wow, das ist so cool!

00:03:40: Ich hatte einen Instant Crush.

00:03:42: Weil ich auch so gefunden habe, es war so cool, weil sie gerade so um Wissen weitergegeben und selber machen.

00:03:49: Gerade in Sound ist es oft so dass der Zugang für weiblich gelassene Personen erschwert ist.

00:03:58: Man kommt weniger schnell im Berührung mit irgendwie... E-Gitarren und Synthesizer.

00:04:04: Und du hast da irgendetwas geklärt?

00:04:07: Ist das im Frauenpavillon gewesen,

00:04:09: oder?

00:04:10: Vielleicht habe ich dort den ersten Mal so eine Sommerresidenz gemacht.

00:04:15: Da habe ich ganz viel alles aufgebaut in diesem Raum.

00:04:19: Und dann habe ich verschiedene Menschen eingeladen um die Runde zu spielen.

00:04:26: Ich glaube

00:04:27: es!

00:04:28: Bei mir benutze ich das sogar schon

00:04:29: vor

00:04:31: der alten Verbrickung.

00:04:32: Ich

00:04:32: hatte dieses Gefühl, sonst hätte ich dich ja schon gekannt.

00:04:35: Dann hätte ich auch eine Arschsprache

00:04:36: geklaut

00:04:37: in Theorie.

00:04:38: Jetzt sind wir noch schwierig, wenn du Arschprachen hast.

00:04:41: In real life.

00:04:42: I can't no struggle!

00:04:44: Immer so ein grosser Klapper, dann habe ich echt so ... oh my god was habe ich ane mit mir?

00:04:49: Aber ja, das war wahrscheinlich die erste.

00:04:51: Und nachher waren wir beide auf Rappersäule eingeladen.

00:04:54: Ja genau und ich habe nämlich Eine Erinnerung daran, wie wir mit Mourina Barra zusammen den Film oder mehrere Filme gemacht haben.

00:05:06: So Videoarbeit eigentlich.

00:05:08: Wie ist das als erstes auch in Erinnerungen geblieben?

00:05:11: Das haben wir dann glaube ich ein Jahr später, so auch im Frauenpavillon.

00:05:16: Dort haben wir zwei oder drei Tage uns Zeit genommen um etwas zu machen und ich habe immer noch die Arbeit sehr gerne.

00:05:25: Ich finde eigentlich sie ist zu wenig.

00:05:27: Müsstet ihr wieder mal Führer holen?

00:05:29: Müsse die wieder mal ein bisschen puschen, mhm.

00:05:31: Wenn der Arbeiten gemacht wird, heisst er ich bin ein Gefäß einer Hülle eine Vase.

00:05:36: Ich habe vor der Kamera performt.

00:05:40: Moreno Barra hat gefilmt, es ist Filmmehrmacherin und du hast den Sound dazu gemacht.

00:05:46: Klang Und wir haben so verschiedene, wir haben drei Videos gemacht

00:05:50: Die haben wir noch anzeigen in der alten Fabrik

00:05:52: Stimmt.

00:05:54: Aber nur in so einem kleinen Räumchen, den niemand mitbekommen hat.

00:05:57: Ja, aber schade eigentlich!

00:05:59: Jetzt ist es wirklich auch eine Arbeit, die ich gerne daran zurückdenke... Stimmt, ich kann es immer in den Kopf sein.

00:06:06: Ich bin ein Gefäß, eine Hülle oder was?

00:06:09: Genau!

00:06:10: Mit Originalführer-Kramen.

00:06:12: Aber

00:06:12: ja, das geht sehr viel für mich.

00:06:14: Dann weissst du noch, dass wir irgendwie Botscha und Billiardkugel haben.

00:06:19: Du hast den Sound von diesen Kugeln aufgenommen.

00:06:21: Die habe ich noch im Ohr als wärs gestern gewesen.

00:06:25: Ja... die Arbeit mit dem Führerkramen müssen wir irgendwo zeigen.

00:06:29: Irgendwann gefühlt ein Kunstraum, maybe.

00:06:35: Ja, da würde es schon noch gut sein passen.

00:06:38: Können Sie einfach auch etwas grösser zeigen?

00:06:40: Ja, wenn

00:06:40: wir sie so richtig grös sind.

00:06:41: Mit drei Bildschirmen mindestens

00:06:43: oder bleiben wir im ganzen Ding ja.

00:06:48: Genau!

00:06:49: Ich hatte auch darum, an dich gedacht heute was darum gegangen ist.

00:06:52: wer könnte dich noch einladen?

00:06:54: weil... Wir haben es jetzt zwar schon lange nicht mehr gesehen, wie so oft ist mit den Leuten, die ich eigentlich gerne mehr sehen würde und man schafft es einfach nie.

00:07:02: Außer macht er einen Work-Context auf Neul oder so eine, vielleicht ändert sich das mal.

00:07:08: Dass man sich auch sonst machen kann, aber man arbeitet nicht, weil man irgendwie in unterschiedlichen Projekten ist.

00:07:12: Aber für solche Sachen klappt es dann umso schöner.

00:07:17: Es ist wirklich mega schön, dass du extra den Weg anmachst.

00:07:21: Und eben, ich will dich einladen, weil ich dich damit verbinde... einfach machen, Sachen anzudenken und machen.

00:07:31: Du hast dann dort das Projekt vom Salon Verre initiiert.

00:07:38: Und jetzt kommt schon das zweite Getränk.

00:07:40: Wow!

00:07:43: Das ist für Johnny.

00:07:44: Danke.

00:07:45: Ah du hast ein Istee.

00:07:46: Ich habe eine Limo.

00:07:47: Danke vielmals.

00:07:48: Und das ist für Tuna.

00:07:51: Ja, danke.

00:07:53: Sehr gut!

00:07:53: Wenn man da genug Hückel hat, dann können wir die getränkt haben.

00:08:01: Du hast den Salowair gegründet?

00:08:05: Magst du zu diesem etwas erzählen oder das kurz zusammenfassen?

00:08:09: Also der Salowail ist recht viel für mich und irgendwie auch nichts.

00:08:17: Am Anfang habe ich es so ins Leben gegriffen in den letzten zehn Jahren Ein Vorwand war, um andere Leute zu lernen, die ich cool finde.

00:08:26: Um eben so Work Context aufzumachen.

00:08:29: Und dann habe ich mir das auch noch wehr.

00:08:31: Wirklich ausdenkt und finde ich mache jetzt einfach selber eine Radiosendung.

00:08:37: Also ein Podcast.

00:08:38: Lustigerweise!

00:08:40: Und lebe vor allem von flintern Personen nicht nur, aber vor allen flinteren Personen, die mich irgendwie spannend empfinden.

00:08:48: Und dort halt einfach als Vorwand, um mich mit ihnen treffen.

00:08:52: Ich habe gesagt, ich mache ein Podcast und ich will gerne mit ihnen Musik-, Sound-Gespräch aufnehmen.

00:09:02: So hat es eigentlich geschaltet.

00:09:06: Du wirst mich dann auch eingeladen in einen richtig klassischen Bandraum irgendwo unter einem

00:09:17: sehr grossen Gop zu

00:09:20: gehen.

00:09:20: Ich habe auch mit ihren S-Bahn weiter ausgefahren müssen und dachte, wo bin ich da?

00:09:24: Bin dann abgeholt worden.

00:09:25: Und das ist immer wirklich in so einem klassischen Bandraum.

00:09:28: Versifft, zugeklebt, zugemült.

00:09:32: Vermutlich nicht hauptsächlich von Finta Personen.

00:09:36: Es war so ein Weib.

00:09:38: Es hatte eine Sonne Duft, muss man sagen.

00:09:43: Und dann haben wir den Champt!

00:09:47: Ich habe mich sehr gut an das erinnert.

00:09:48: Ich fand es so cool, weil ich auch tatsächlich mich noch nie gedroht hatte das zu machen in einem Bandraum einfach zu zeigen wo ich jetzt mal das Instrument schnappe stecke ich irgendwo ein und mache etwas Lärm.

00:10:00: Das haben wir ja gemacht, es war noch Theresa dabei oder?

00:10:04: Ja genau, Theresa aus Berlin

00:10:06: Theresa aus Berliner Und man hat dort einfach zusammen Jammed und dann haben wir noch ein Gespräch aufgenommen.

00:10:11: Ich kann mich immer noch nachlesen, ist das online?

00:10:13: Ich glaube das hat

00:10:13: sich sogar an Online irgendwo auf Sound gelaut.

00:10:16: Muss ich mal schauen.

00:10:17: Das ist nicht lange her aber ich kann mich wirklich gut erinnern.

00:10:22: Und machst du es noch in diesem Setting?

00:10:27: Ja, also selber wäre es Sendung als Radio gibt's tatsächlich immer noch oder wieder?

00:10:35: Zum Teil hatte ich Pausinnen zwischen dir.

00:10:36: jetzt ist es aber wirklich im Radio wo ich auch arbeite.

00:10:39: Also sie einmal, immer die dritte Suntung im Monat mit Hannah Wernzberger zusammen.

00:10:47: Ich weiß nicht ob du das mal kennengelernt hast.

00:10:50: Ein Musikerin aus Luzern und wir sind dann irgendwann dazu übergegangen von allen Musik, über Musik zu reden und Musik laufen zu lassen was auch an den Rändern passiert.

00:11:07: Und dann aber auch weiterhin vor allem Musikerinnen einzuladen, die dann kommen und wir reden zusammen.

00:11:17: Es wurde eigentlich ein sehr klassisches Format geworden – das klassische Musikformat.

00:11:23: Aber nebenher ist es noch bevor ein Gefäß.

00:11:28: Es hat sich weiterentwickelt als Verein.

00:11:33: Wir sind immer so eine Skripli zwischen drei bis sechs Personen, wo wir innerhalb von diesem Verein verschiedene Veranstaltungen gemacht haben.

00:11:42: Also das ein der grossen, die wir ja miteinander gemacht haben war die Voyage, in dem man eigentlich dieses Format mit einem Raum hinein verschiedenen Personen zusammenbringen, dann wie sie weiterentwickelt haben und auch eigentlich handig.

00:11:58: so Hosts eingeladen haben, dass sie ihrerseits wieder einladen in anderen Städten.

00:12:03: Und dann schon mit dem Fokus alles ausschließlich Flinta-Künstlerinnen... und da haben wir uns einfach etwas gross aufgezogen zusammen.

00:12:12: Das habe ich recht gut gefunden!

00:12:13: Es hätte auch sehr viel von meinen Ressourcen gebraucht.

00:12:15: Ja, tut's mal.

00:12:17: Ähm ... ja?

00:12:21: Und nachher...?

00:12:23: Es gab immer kleinere Sachen, die aus dem Ausland entstanden sind.

00:12:30: Oft im Kulturbereich und oft mit Musik, aber nicht ausschliesslich oder mit Sound.

00:12:40: Ein grosses Projekt, das seit den letzten fünf Jahren unter dem Salabär war ein Glitchfestival.

00:12:52: Doch bist du dort mal noch dabei?

00:12:53: Bin mir das gar nicht ganz sicher.

00:12:55: Am Anfang, aber ich habe dann gemerkt wie keine Ressourcen... Aber ich bin hier letztes Jahr.

00:13:03: Stimmt!

00:13:03: Du hattest einen Stand!

00:13:04: Ich hatte einen

00:13:04: Stand am Merchstand mit den Ulvalampen und so.

00:13:11: Ja

00:13:12: genau.

00:13:12: Das ist eigentlich ein bisschen das Dachdenk sein, dass auch der Rahmen... Das Feste z.B.

00:13:20: der Verein genutzt als Struktur im Hintergrund, die den Raum für solche neue Projekte entstanden hat.

00:13:29: Beim Glitch Festival ist auch der Schritt passiert, dass ich mich wieder rausgenommen habe und jetzt einen eigenen Verein gründet, was megacool ist.

00:13:39: Megacool!

00:13:40: Das Glitch ist ein Festival für Audio, Pleasure... Weißt du nicht?

00:13:44: Genau,

00:13:45: also eigentlich haben wir gesagt das Festival für Pleasure und das Audiovisuelles-Festival.

00:13:50: Es geht vor allem um Film und Performance wo es um Körpersexualität so queeren und feministische Perspektive geht

00:14:03: Und es ist based in St.

00:14:04: Gallen Und es besteht weiter und wird auch wieder durchgeführt.

00:14:10: Also unbedingt auch ein Glitschfestival.

00:14:12: Das ist auch Morena Barra, steht bei Ihnen da.

00:14:14: Genau

00:14:14: genau das ist ganz fest mit ihr zusammen.

00:14:17: Wir haben dann wirklich das Kollektiv angefangen aufzubauen über die letzten fünf Jahre.

00:14:24: Da war es mega spannend.

00:14:28: Es finde ich schon ... Ich meine mir hat das bei der Salo Woyage gehabt... Ein Host, der Leute eingeladen hat zu mir auf Wetzigen.

00:14:38: Und dort Pascal Schreibmiller und Lovis Häus eingeladet haben.

00:14:42: Pascal hat hier auch im Rahmen dieser Ausstellungen Workshop zu Gossip & Reclaim the Space gemacht.

00:14:51: Also auch dort, ich finde es schon recht cool wie das eben die Wellen in den Ripple Effekt von etwas machen und etwas anfangen sich einfach ... Es ist einfach so cool, weil es funktioniert immer auf irgendeiner Art.

00:15:07: Oder es macht auch Mut, um es auch zu probieren.

00:15:13: Ich glaube ich habe auch etwas noch wichtiges zu sagen.

00:15:15: Mit dem Angefangen mit dem Salavere, weil ich in den bestehenden Räumen wie für mich keinen Platz gefunden haben.

00:15:22: Also in der bestehende Räume bin ich von Berlinsen gekommen.

00:15:27: Weil ich dort studiert habe und dann habe ich ... Ich wollte weiterhin Projekte und Sachen machen, Konzertveranstalten in St.

00:15:34: Gallen, wo ich war ... Und habe gemerkt, dass das nicht funktioniert.

00:15:40: Die Räume, die es gibt, hatten keinen Platz für mich.

00:15:48: Dann bin ich übergegangen, eigene Räum aufzumachen, weil ich gemerkt habe, dass ich auf viel widerstand.

00:15:57: in einem bestehenden Raum, wenn ich versuche.

00:15:59: Es wäre vielleicht irgendwann schon gegangen, dass sie dort auch selbst gestalten oder mitgestalten konnte.

00:16:05: Aber es war sehr streng für mich und darum ist dann einfacher gewesen eigentlich eigene Räume aufzumachen.

00:16:13: Und da war ja auch noch eine Spannung der Voyage zu merken.

00:16:18: So okay das ist nicht eine individuelle Erfahrung sondern das passiert ganz viele weiblich sozialisierte Personen.

00:16:26: Es ist vor allem in der Schweiz natürlich auch den Kontext kennengelernt, dass das wie eine Erfahrung ist, die viel teilt.

00:16:35: Wie du gesagt hast noch gar nicht an den Punkt gekommen überhaupt mal so um einen Bänderum zu stehen und selbstverständliche Gitarre in die Hand zu nehmen.

00:16:43: Und selbstverständlich den Sein zu stöpseln und einfach mal das Piailute aufzudrehen.

00:16:47: Wir müssen fest umdagegen, so wie diese Barrieren eigentlich etwas tiefer zu lecken oder vielleicht gewissenteil auch abzubauen.

00:16:59: Ja, und ich finde das hast du... machst du sehr verschiedener Arbeit?

00:17:02: Also eben sei es in dem du erklärst wie man so ein Gerät funktioniert oder eben Vereinstrukturen aufbaust und das Wissen auch weiter ist weil das sind ja oft so Bremser oder wenn man eine Idee hat oder man merkt so ich weiss gar nicht wie ich angehe und das finde ich schon mega cool dass wir dann dort auch wieso kann sagen Wir finden es zusammen raus oder das, was ich schon weiss.

00:17:25: Das gewisse gebe ich dir weiter und auch das habe ich vorhin schon besprochen eben auch dass sich gegenseitig weiter empfehlen und den Geräumen, die wir schon eingenommen haben als behauptet...

00:17:39: Und

00:17:40: teilen!

00:17:40: Also das glaube ich auch, das war für mich so ein Ki-Moment.

00:17:44: Ich habe realisiert, okay ich jetzt als Gold, ich kann schon mir Raum erkämpfen für mich Ich habe mich auch in Männerdominierten Räume durchsetzen, bis zu einem gewissen Punkt.

00:17:58: Aber das heisst noch nicht, dass es alle können.

00:18:00: Das ist mein Charakter.

00:18:02: Dass ich dort sehr dominant sein kann.

00:18:06: Aber er ist nicht unbedingt ein weiblich sozialisierter Charakter und hat dann gemerkt, wenn ich die Netzwerke, die ich zwar in so männlich dominierte oder von Männerdominierten Räumen kämpfe ... Die Netzwerken stehen mir doch immer noch bis zum Gewissen.

00:18:22: gerade offen.

00:18:24: Also ich habe dann doch immer in meinen speziellen Rollen, als eine Frau gelesene Person, die dann so etwas mitmachen darf.

00:18:33: und man ist ja nicht so.

00:18:36: Man schliesst ja nicht grundsätzlich... also schon viele haben hier die Haltung, man schliesse ja nicht Grundsätzlich Frauen aus, wir sehen ja keine Geschlechter etc.

00:18:45: Und dann ist für mich diese Erkenntnisse okay wenn ich will Wir können möglichst frei bewegen und nicht gegen die Widerstände kämpfen.

00:18:55: Überall die ganze Zeit.

00:18:57: Dann ist es wichtig, das eigene Nichtswerk aufzubauen, der dann auch wieder in einen Angriff hat oder?

00:19:02: Es ist jetzt auch nicht pauschal, dass alle Männern so funktionieren.

00:19:06: Aber es ist schon in Kulturräumen oft historisch gewachsen sind diese sehr besetzt von männlichen Organisierten nach männlichen Prinzipien Organisierte wie auch immer das jetzt ist.

00:19:20: Ich hoffe, mit den Begriffen müssen wir uns jetzt fest vertiefen.

00:19:25: Aber genau das war eigentlich der Ursprung von dem Salavere.

00:19:29: Es ist explizit ein Netzwerk für Flinta Personen oder es sollen nicht zu sehr viele Flinta-Personen sein, die uns wie auch Yacht Shops zuschieben und uns für Projekte inneholen.

00:19:41: Und man kann schauen, wer hat welche Ressourcen ... Willen sie wissen?

00:19:45: Wollen sie wissen, wollen sie noch haben und das ganz aktiv teilen.

00:19:49: Genau.

00:19:50: Und das finde ich sehr schön und auch sehr wertvoll, weil es jetzt schon so viele Dinge dazwischen gelaufen ist.

00:19:56: Ich glaube immer noch vielleicht ... Das ist ein bisschen ein Schandfleck, dass sich jedes Mal die Mails von diesem Verein lösen lassen.

00:20:05: Und ich bin einfach immer so, ich kann nicht!

00:20:07: Ich bin immer noch durch mich zu sagen, hey mega cool sind wir immer noch da?

00:20:10: Ich leide schon wieder nicht, was sich auch etwas blöd anfühlt auf eine Art.

00:20:15: Und gleichzeitig ist es also zu wissen... Es ist einfach schon sehr cool, weil man die Kontakte hat und wie das schon so wohlwollend ist untereinander.

00:20:27: Man findet es cool, wenn man sich den Raum geben kann oder etwas vermitteln kann.

00:20:35: Ich denke an Leute, die ich dort nur am Rand kennengelernt habe, die spielen in diesen Voyages.

00:20:40: habe ich trotzdem das Gefühl an, wenn es irgendetwas hätte von mir passen könnte ich dir anschreiben und es wäre so ein connectenden Faktor.

00:20:49: Und das finde ich auch mega... wie soll ich sagen?

00:20:58: Eigentlich braucht's nicht so viel, also jetzt nicht zu sagen wir haben keine grosse Arbeit gemacht und du hast sehr grosse Arbeit, sehr viele Ressourcen eingesteckt aber eigentlich nimmt das schon oft eine Dynamik an die gut funktioniert, weil sie so viel vermissen.

00:21:18: Ich kann es darum auch mega empfehlen.

00:21:21: Das ist wirklich so zu sagen, dass ich einfach mal probieren und Leute einladen und auf Leute zugehen.

00:21:28: Das habe ich vorhin schon gesagt.

00:21:29: Ich bin manchmal auch etwas introvertierter als mir gedacht auf eine sehr ungünstige Art.

00:21:37: Aber das kennen glaube ich auch noch viele.

00:21:38: Und dort auch einfach zu sagen Probier es einfach mal, sprich mal die Leute.

00:21:43: Meistens freut man sich ja eigentlich, wenn wir angesprochen werden.

00:21:46: Also sie versuchen, Dinge zu wechseln.

00:21:49: Ja und ich glaube auch so selbstverständlich zusammenzuentwickeln.

00:21:54: Ich habe das schon auch und also kann auch etwas anfangen oder etwas umsetzen und eine Vision und eine Idee haben.

00:22:02: Und das finde ich schon... Das ist bei mir immer wieder gibt's Momente wo ich anstehe und merke oder so Zweifelhande, habe ich das jetzt durch eine Testusung nach und dann irgendwie mit der Zeit eine gewisse Erfahrung oder auch so ein Wissen, was braucht es eigentlich zu einem Projekt umzusetzen.

00:22:29: dass es auch funktioniert.

00:22:30: Und ich glaube, das ist mir also wichtig in dem Sellerware.

00:22:32: Wir haben uns jetzt eine Art an einen Ort entwickelt, also im Gremium, dass wir uns gegenseitig mega unterstützen und supporten, vor allem mit diesem.

00:22:40: Also eigene Projekte machen und uns reflektieren – und auch ehrliche reflektiren!

00:22:46: Und auch hinweisen, wenn es vielleicht irgendwo ... Ja, Sachen schwierig sind.

00:22:53: Das finde ich sehr spannend, die Entwicklung, damit wir ein bisschen weiterkommen.

00:22:58: Vielleicht ein wenig weniger.

00:22:59: Wir machen jetzt zusammen mega viel Projekt, aber wir treffen uns eigentlich noch recht oft und reden miteinander über Projekte in anderen Kontexten.

00:23:06: Das ist ein bisschen wie eine Supervision geworden für die Künstlerin.

00:23:10: Ja cool!

00:23:11: Und das ist mega... also für mich mega wertvoll.

00:23:14: Und das finde ich auch bei diesem Projekt, oder bei dir, aber es verbinde ich auch mit dem.

00:23:18: Darum auch nochmal den Bezug dahin, weil wir hier in Jaffus sind an dem neu gegründeten Ort, wo auch – habe ich vorher in der Gespräche schon gehabt – da gibt's noch nicht so die Dichte von Ort- oder Happenings.

00:23:33: Wir haben auch schon vorhin darüber geredet, dass man es eben nicht hat und muss darum eröffnen, um den Feminist des Salons zu machen.

00:23:42: Du machst das auch so ein... Verschiedene Kontext überall in der Schweiz.

00:23:46: Und auch dort zu sagen, hey... Also was möchte ich aus dem Schweizerland?

00:23:52: Die Schweiz ist eigentlich nicht so gross.

00:23:54: Das kann man sich zum Nutzen machen.

00:23:57: In diesem Moment sagt es voll easy.

00:23:59: Aber ich kann auch zwei Stunden im Zug sitzen für etwas und wir sind wie so vernetzt immer unnächtig.

00:24:06: Und das nutzen wir fast zu wenig.

00:24:09: Oder weil man dann doch das Gefühl hat, dass es irgendwie ... Oder ich kenne das auch, dass ich so denke.

00:24:15: Kann ich jetzt die einladen?

00:24:16: Obwohl ich weiss... Also kann ich das zumuten?

00:24:20: Und das ist, finde ich, auch so ein Thema.

00:24:24: Gerade bei vielen reiblich sozialisierten, weiblich bläsenden Personen.

00:24:27: Die Frage nach ... Kann ich mich zumuten ?

00:24:30: Kann ich meine Bedürfnisse zumuten, meine Ideen und nicht nur andere sondern auch kann ich es mir selber zumuten im Sinn von...?

00:24:40: finde ich den Mut, das zu machen.

00:24:42: Wenn ich noch nicht von Anfang an weiss, wie es funktioniert und wie es läuft, wie's rauskommt...

00:24:48: Ja, für mich ist es darum wichtig geworden meine Gegenüber ernstzunehmen.

00:24:54: Also es tut so banal!

00:24:57: Aber ich glaube das, was ich jetzt zum Beispiel ganz oft erlebe immer nur nach wie vor, obwohl ich jetzt irgendwie sechs oder drei Jahre alt bin und das Gefühl habe, okay, ich weiss eigentlich, wann ich mache, wenn ich komme, wo ich bin, wer bin ... Bis zu einem gewissen Grad.

00:25:11: Aber so, ihr hättest mir das Gefühl, ich wüsste es.

00:25:15: Es passiert mir doch noch, dass mich gegen nichts ... Das ist so wahrnimmend, dass wir uns gegenüber nicht ernst nehmen.

00:25:22: So oft Männer.

00:25:24: Und jetzt ein bisschen ja... Ich bin jetzt auch im Land, da ist vielleicht nochmal eine andere Kontext und dort die verschiedenen Zusammenhänge unterwegs.

00:25:35: Mir ist darum auch umso wichtiger zu werden, meine Gegenüberes ernst nehmen und ihnen seine Arbeit ernst nehmen.

00:25:41: Denn ich glaube das ist jetzt sehr subjektiv und ich so wahrnehme, dass oft weiblich sozialisierte Personen ihre Arbeit nicht so ernst nehmen oder was sie können, ihre Kompetenzen und ihr Wissen.

00:25:56: Ich erlebe als ich begegne so viele weiblos- sozialisierten Personen, die unglaubliche Ausbildungen haben die wahnsinnig viel wissen, was schon sehr viel geleistet hat.

00:26:06: Oder gemacht haben und mega viele Erfahrungen haben, was jetzt auch immer Leistung ist.

00:26:11: Und trotzdem irgendwie noch vor allem im Zweifel sind oder?

00:26:16: Und Zweifeln sind auch wichtig!

00:26:18: Und der Zweifels gehört ja dazu logisch.

00:26:20: Aber so das Ernst, dass ich glaube in einem gewissen Alter, wo wahrscheinlich auch viele da drin sind, ab dem Dreißten irgendwann auch anstehen und sagen können Ich auch was.

00:26:35: Und ich bin etwas, und dass meine Gegenübersaufe versuchen zu vermitteln, das ist immer wichtiger für mich.

00:26:40: Darum gibt es diese Supervision-Geschichte, die wir jetzt mit dem Salat haben.

00:26:44: Das finde ich mega wichtig!

00:26:47: Auch in dieser Netzwerke habe ich uns wirklich auf allgeheuchige Begegnungen und Ernst nehmen.

00:26:53: Ja, es fängt ja sehr viel damit an, dass man sich selbst auch ernst nimmt?

00:26:57: genug ernst zu sagen, das steht mitzu.

00:27:00: Ich darf den Raum reinnehmen oder zu sagen hey das ist voll nicht okay ich muss das ansprechen.

00:27:05: Ja

00:27:06: aber ich glaube die Bedeutung können wir uns gegenseitig mega helfen?

00:27:09: oder weil es oft ja schwierig dann alles mit sich alleine auszumachen.

00:27:13: und wenn ich aber anstehe oder du anstehst und jetzt mir zum Beispiel mich einlädt und mir zulassen ist oder?

00:27:21: Und mir auch dass du gestarschst mir eigentlich dass ich das kann, indem du mir den Raum aufmachst.

00:27:30: Und das finde ich etwas Tolles oder?

00:27:33: Das ist eigentlich genau da, wo ich spannend bin und für mich kommst, dann auch nach raus machen schliessendlich.

00:27:38: So diese Räume aufmachen, die sagen ja, unsere Themen und Inhalte, unsere Bedürfnisse, Emotionen sind ... Diese Visionen sind so wichtig, dass ein Raum braucht, damit es außen soll und mit Menschen zu erreichen werden.

00:27:56: Und ich glaube, das sind so etwas Schösses und Wichtiges.

00:28:00: Mega fest!

00:28:00: Und auch dort noch eine weiter zu sagen, es gibt eben genug Raum für uns alle und für alle unsere Anliegen nicht in dieses alte Muster hier voraus.

00:28:10: Es gibt nur... Wo wir vielleicht jetzt auch uns am Alten noch fest damit aufgewachsen sind?

00:28:14: Es gibt die einen und es hat nur Platz für jemanden überhaupt.

00:28:20: Zumindest auch in diesem Rahmen, wo wir uns bewegen von von Kunstrühmen, würde ich sagen.

00:28:28: Ist das einfach mega wichtig, dort gegenzuhalten und sagen nein im Gegenteil?

00:28:32: Je mehr man sind, desto mehr Raum kommen wir rein, destso mehr Platz gibt es... Und ich muss nicht Angst haben, dass du mir etwas wegnimmst im Gegeteil oder ich verstärkte dich und du verstirchst mich und... Ach ist das emotional!

00:28:45: Muss noch ein Schluck trinken!

00:28:48: Ja aber es ist so... Ich schaffe ja mega viel mit Jessica Tressiga zusammen Und sie hat so einen schönen Satz gesagt oder geschrieben, glaube ich sogar.

00:28:59: In einer Portrait, die sie vor ein paar Jahren über mich geschrieben hatte und sagte, ja hier all diese Männer ständig über ihre Friends Zittigsartikel schreiben und sich gegenseitig in den Himmel verlobt.

00:29:14: Machen Sie das jetzt einfach auch!

00:29:15: Sie fangen zusammen mit Emma ganz offen und ganz dreist Eigentlich.

00:29:20: Ja, aber ich sage das

00:29:22: auch!

00:29:22: Ich

00:29:23: bin fangirl.

00:29:25: Das bringt mich weiter als wenn ich... Und ich finde es auch, dass wird dann auch so abgesprochen oder man jetzt belächelt.

00:29:35: Dabei ist drin einfach eine wahnsinnige Kraft und die müssen wir wie nutzen.

00:29:41: Ich habe ja aber etwas lustig gefunden als Lustig.

00:29:46: Du sagst, was ist Leistung?

00:29:48: Ich habe in der Vorbereitung für diesen Tag noch den Satz gelesen.

00:29:54: Empowerment ist eigentlich nur ein Kapitalismus, das glänzt.

00:29:59: Versucht man dort wieder Selbstoptimierung zu machen, geht es nur darum, dass wir leistungsfähiger werden und uns selbst noch mehr Stress machen.

00:30:12: Und ich bin es noch ein spannender Gedanke.

00:30:15: Ich glaube, man muss schon aufpassen oder immer auch mitdenken in was wir für einen Kontext bewegen.

00:30:24: Du hast uns vorher angesprochen wie gestalten wir die Räume, die wir wollen.

00:30:29: und wenn wir schon dran sind und unsere eigenen Räumen schaffen dann können wir ja auch gerade sein nach unseren eigenen Bedürfnissen und nicht einfach reproduzieren, was man quasi gelernt hat.

00:30:42: Das braucht ja auch viel... Also es ist auch anstrengend.

00:30:46: Man muss Unlearning machen, man muss Sachen hinterfragen und sagen, ich will jetzt nicht auch das hierarchisch oder whatever.

00:30:54: Und ich glaube, das ist aber ein mega wichtiger

00:30:57: Punkt.

00:30:58: Und auch zu sagen einer meiner lieben Sprüche ist auch Pause machen.

00:31:03: Das

00:31:04: ist eine aktive Form der Resistanz.

00:31:07: Um das zu widersprechen, weil man schon schnell wieder so in die Hand kommt, dass ich es jetzt nicht mehr kann.

00:31:14: Oder wenn ich auch schön finde, wenn ich bei mir an den Pin haben will ... ... ist Pause machen ist auch Bewegung.

00:31:24: Das finde ich auch so schön oder vielleicht noch weniger.

00:31:28: Also... Politische Parolen sind sehr wichtig, aber ich finde es mega spannend zum Pausen nicht anzuschauen.

00:31:35: Es ist jetzt unbedingt ein rebellischer Nackt oder so und es kann auch einfach passieren, dass man pausen anschaut als hat das Stil vom Ganzen?

00:31:44: Dass wir pausern machen, dass ... Wir alle brauchen zwischen ihnen eine andere Form von Bewegung, glaube ich.

00:31:54: Ich glaube ganz fest daran, mit unterschiedlichen Rhythmen Ja, haben unterschiedliche Bedürfnisse, Themen, Körper.

00:32:04: Für mich ist dort spannend und für mich heisst Empowerment eine Agency gay oder Menschen in der Agency gay im Sinne von selber herausfinden können und auch in einer Selbstbestimmung hinein kommen.

00:32:18: Was ist für mich jetzt Empowerement?

00:32:21: Was ist gut für mich?

00:32:22: Was brauche ich?

00:32:23: Wie muss ein Raum für mich sein?

00:32:26: In der Gemeinschaft noch in die Kollektive wieder.

00:32:29: dass es mir gut geht und dann aber auch über das Zusammenhang denken.

00:32:32: Für mich passt viel nur um einen Dialog weniger, um es in mich zu gehen und versuchen herauszufinden wie ich mich noch mehr optimieren kann zum noch mehr leisten oder noch mehr erreichen kann.

00:32:48: Sondern wie habe ich in Verbindung mit anderen Menschen gesprochen?

00:32:54: Wie habe ich mich im Raum gestaltet?

00:32:59: dass es mir gut geht, dass es meine Mitmenschen gut geht.

00:33:03: Und dann natürlich darüber raus ist ... Ich bin heute eineinhalb Stunden lang durch braune Landschaften gefahren und bin eigentlich recht traurig hierhergekommen.

00:33:13: Wie ich das so realisiert habe ... Ja oder einmal mehr realisiert haben jetzt noch mal wie schlecht uns in die Umwelt geht!

00:33:25: Das macht mich auch emotional.

00:33:30: Und dann geht es mir auch darüber raus.

00:33:32: Wie gestalten wir die Räume, in denen wir drin sind?

00:33:36: Wie gehen wir mit Menschen ein Leben wissen und eine Natur um?

00:33:41: Und wie erreicht man jetzt einfach ... Ich frage mich nicht, wie ich jetzt erreichen kann, dass ich einen Moment ausstelle, sondern ich frage, wie arbeiten wir uns als Gesellschaft irgendwie Ein Leben, unser Leben so einzurichten.

00:34:02: Dass es nicht auf Zerstörung aufbaut sondern auf Zusammenwächsen und Wächsensinfo?

00:34:14: schöne Erfahrungen machen in Verbindung gehabt, in Verbindung getreten, in Lernen, Joy also Freude

00:34:21: haben.

00:34:23: Wie geht das?

00:34:25: In dieser Umgebung!

00:34:26: Das ist eine unglaubliche Aufgabe.

00:34:31: Ja, und das muss ich einmal wieder vor Augen führen.

00:34:34: Ich weiss, wie es in uns existiert und mit was müssen wir schon ständig umgehen im Ganzen noch.

00:34:41: Es ist auch einfach zu laut und es ist auch klar, dass wir müde sind oder so.

00:34:50: Also sich dort ... also ich muss das mir an mich sagen.

00:34:55: Es wäre komisch, wenn du nicht müde wärst eigentlich.

00:34:58: Und es ist voll okay zu mir desto besser selber aussetzen und sagen.

00:35:02: Oder eben auch ich finde das ist ja das was du gesagt hast eben dort in Verbindung an sich mitteilen und auch Sachen Aussprechen wo wir vielleicht... Wo einem Angst machen wie es noch nicht so oft passiert dass man auch sagen kann ich habe gerade nicht so gut weil ich bin mega emotional oder heute einfach scheisse würde ich auf PMS.

00:35:25: Irgendwie können wir den Raum lassen und sagen, weil wenn man es ausspricht merkt man ja eben auch, dass vielen anderen so geht.

00:35:34: Und man kann dort anknüpfen und sagen okay, ja.

00:35:37: Ja und ich glaube auch ganz fest, dass wir in der Kultur ein Räum brauchen zum Beispiel wenn sich unsere Böcke schlagen, die auch führsaglicher sind einfach also Räume wo verschiedene Bedürfnisse, verschiedene Körper verschiedene Zustände mitdenken oder auch auffangen können, wo es nicht nur ein Zustand, das möglichst nahe meiner Norm ist, zulassen, dass du dich überhaupt wohlfühlst in diesem Raum.

00:36:09: Und dann geht's mir auch in der Kultur ganz fest so die Fragen zu stellen.

00:36:13: Was heisst das?

00:36:14: Also ich habe keine Antwort auf all diese Fragen.

00:36:17: Aber zumindest finde ich es spannend... mich damit auseinanderzusetzen, was es für Ansätze gibt.

00:36:23: Was es funktionieren könnte oder wehrt weh, mögliche Wege zum Eidenkultur in der Kunst, Räume zu gestalten, dass sie fürsorglich sind und das uns in ihnen gut geht.

00:36:38: Und das auch als vorangernes Ziel voraussetzen.

00:36:44: Mega wichtig!

00:36:47: Ich habe in den Vorderen Du sprichst schon den Rubrik, das würde ich dir jetzt auch noch gerne stellen.

00:36:54: Was ist dein ultimative Muff zum Gefühl an?

00:37:03: Ich habe mein Leben im Griff!

00:37:05: Gibt es etwas was du so sagst?

00:37:07: Wenn ich das mache, dann habe ich kurzfristig wenigstens das Gefühl, jetzt habe ich's gerade schnell.

00:37:12: Das hilft mir.

00:37:15: Es gibt tatsächlich etwas und meine Freundin lächelt mir immer sehr aus.

00:37:21: Das ist auch echt sehr doof!

00:37:24: Aber es ist mega wichtig, dass ich jeden Morgen nach dem Aufstehen erst in den Kaffee und dann mache ich mein Bett.

00:37:35: Ich darf mein Bett schön machen.

00:37:39: Ja...

00:37:40: das ist mir mega wichtig.

00:37:42: Und dann habe ich das Gefühl ... jetzt habe ich ... wenn ich um das anrufe, habe ich ein Gefühl, kann man's nehmen?

00:37:46: Ja, ich

00:37:48: habe mich mega fest-related zu dem.

00:37:50: Ich habe es auch angefangen noch nicht lange.

00:37:52: Neuerdings erst hat man zugelitten.

00:37:54: Und jetzt ist es tatsächlich schon so weit, dass es seit jetzt so Sommer ist und wir keine Decken mehr haben sondern irgendwie Bartüchle oder was weiß ich ... Stresst es mich schon richtig?

00:38:04: Wenn ich das Bett habe und denke, du siehst einfach so.

00:38:07: Verhungst du aus!

00:38:08: Weil ich nicht meine schönen Tecken auflegen kann.

00:38:11: Ich freue mich schon fast wieder ein bisschen.

00:38:13: Ja, ich finde das wirklich auch.

00:38:15: Und ich kann immer etwas belächeln, was Sie sagen, wenn ich noch ... ja...

00:38:18: noch

00:38:20: nichts erwachsen bin.

00:38:21: Ich dachte, wieso macht jemand sein Bett?

00:38:23: Was meine ich so rein?

00:38:24: Diese Zeit kannst du echt besser nutzen, aber nein.

00:38:26: Aber das ist so, glaube ich, der jeden Tag für mich so wichtig ist.

00:38:31: Und sogar auch wenn ich woanders schlasse, mache ich es auch.

00:38:35: Bei anderen Leuten, ich mache das auch.

00:38:37: Das gibt mir ein gutes Gefühl.

00:38:40: Das geht sicherlich, oder?

00:38:41: Dass man sich so eine kleine Strategie zur Hilfe nimmt, die euch mit diesem ganzen Mädchen helfen, um zu sagen okay, das Bett ist schon mal gemacht!

00:38:50: Jetzt gehen wir mal weiter im Tag.

00:38:54: Megaschön.

00:38:55: Zum Abschluss noch, läuft deine Ausstellung nach?

00:38:57: Weisst du es kann nicht mehr im Kopf oder ist die schon durch?

00:39:00: Vielleicht hat sie einen sehr schönen Titel, den ich auch noch möchte.

00:39:04: Weil ich finde das passt also... Also die heisst How Goes Tomorrow und

00:39:09: ist

00:39:10: noch an?

00:39:11: Ähm,

00:39:12: wiederum!

00:39:13: Sie war in Juni in Fraufeld im Schädt und jetzt eben am neunzehnten September Am Nünzeiten September ist der Eröffnung von einer gleichen Ausstellung, aber in Biel im Fotofoam.

00:39:31: Und das wachsen noch zwei Sätze dazu zu sagen?

00:39:35: Wir fangen erst schon an die Schweizer Reise los.

00:39:40: Die Züge sind kühlt.

00:39:41: Ich

00:39:45: glaube diese Räume sind auch klimatisiert.

00:39:49: Es geht!

00:39:51: um solidarische Landwirtschaft.

00:39:55: Das bedeutet, ich habe ein Hofprojekt oder einen Hofkollektiv über fünf Jahre – sogar sechs im Schluss begleitet – mit der Kamera dokumentiert und das war eigentlich die Ausgangslage für weitere Arbeit.

00:40:11: Es ist eine größere Einzelustellung, in der ich dann im Schädt in Fraufeld auch noch mal zusätzlich wieder Leute eingeladen haben, weil ich niemals das Gefühl habe, meine Perspektive ist ein bisschen zu eindimensional.

00:40:26: Ich möchte es viel schichtiger machen oder habe das Bedürfnis zum anderen Perspektiven zu bringen und habe dann acht Künstlerinnen und Bühner eingeladet, die sich nachher über mehrere Tage noch einmal mit den gleichen Fragen stellen.

00:40:43: Ich habe eine Frage-Stellung gegeben aus meiner Arbeit, die sich damit beschäftigt hat und haben dann auch noch einen neuen Werk entwickelt.

00:40:51: Das ist schnellstum am How Goes Tomorrow.

00:40:55: Es ist so mischig oder sehr multidisziplinär mit Video, Fotografie und Ton und Textarbeiten.

00:41:06: Und dann gibt es noch ein parteizipativer Jungpflanzenaufzucht.

00:41:11: im Museum wird dann auch wieder sein.

00:41:18: Sie baut mir sogar die kleine Regale an den Fenstern, wo noch die Flensliste aufkommen.

00:41:25: Die Idee ist eigentlich, dass die Leute hier arbeiten und in diesen Räumen unterwegs sind wie Besucherinnen ... Es gibt auch Kulturspereien, die das Ganze treiben und mit den Pflanzen betreuen.

00:41:40: Da geht es mir sehr viel um Fürsorge und Care.

00:41:44: Wie kann man das im Kunstraum integrieren und wieder Impulse geben für andere Orte?

00:41:57: Hey Claude, danke vielmals.

00:42:00: Megaschön bist du da.

00:42:01: Danke für deine Arbeit!

00:42:02: Es ist wirklich auch einfach zu nochmal sagen... Du hast mich nachhaltig beeinflusst in der Art wenn ich Arbeit mache oder mich traue etwas anzugehen.

00:42:12: Einfach dazu noch mal sagen.

00:42:14: Es ist mega nice das Schlattwurzelen.

00:42:16: Keep on doing.

00:42:18: Danke

00:42:18: vielmals!

00:42:19: Mega schön und danke auch dir.

00:42:22: Ich verfolge jetzt deine Arbeit schon mega lang.

00:42:26: Schiffssätten geht

00:42:27: fertig?

00:42:28: Ja, und ich finde auch, dass du eine mega wertvolle Arbeit machst.

00:42:33: Ja?

00:42:33: Danke

00:42:33: schön!

00:42:35: Habe ich mich... also wo du dich gefragt hast, habe ich uns spontan am Sonntag hierhin.

00:42:37: Ich habe nichts vorgegeben.

00:42:38: Gut, ja komm her.

00:42:39: Das war irgendwie klar, weil heute habe ich wieder mal gesehen.

00:42:42: Und es ist eben wie du sagst schonmal schwierig, weil wir beide busy live haben.

00:42:46: Mega schön, danke!

00:42:47: Dankeschön

00:42:48: dir!

00:42:48: Mega schön!

00:42:49: Merci vielmals!

00:42:50: Und auf Wiederholen!

00:42:54: Cheers!

00:42:54: Profit!

00:42:59: Das Schiff macht er gerade

00:43:10: mit.

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